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Inselfest trotzt dem Regen


Mirow. Seit 20 Jahren gehört Rainer Smentek zu den Hauptorganisatoren des Mirower Inselfestes, das am Wochenende seine 52. Auflage erlebte.

 


Doch so einen Dauerregen habe er noch nie erlebt, sagt Smentek. Ein großes Lob gehe deshalb vor allem an sein Helferteam, allen voran an den "technischen Leiter" Klaus Pingel. Der Freitagabend war traditionell dem jugendlichen Publikum vorbehalten. Die Mecklenburger Bands Schlechtwetterfront, Donington, Punk Beat Rockers und Point heizten ordentlich ein. Fast 400 Fans ließen sich vom Starkregen die gute Laune nicht verderben.

 

Am Sonnabend bummelten in den Mittagsstunden Mirower und ihre Gäste durch die "Trödelmeile" und die Marktstände. Doch wenige Minuten vor der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Karlo Schmettau und den Mirower Schützenverein begann es wieder zu schütten. Doch davon ließen sich echte Inselfestfreunde nicht abschrecken. "Das Fest gehört zu Mirow, und deshalb müssen wir ihm unbedingt die Treue halten", meinte zum Beispiel Sigrun Hardow. Auch Hannelore Bühring, die seit vier Jahren wieder in Leussow wohnt, hatte unter ihrem Schirm sichtlich Spaß am Gesang des Mirower Männerchors, der vom Feuerwehrmusikzug begleitet wurde. Mit ihrer Mitmachdisco und Spielereien zog Clowndine kurz entschlossen mit den Kindern in ein kleines Zelt. Die Crazy-Line-Dancer aus Neustrelitz warteten hingegen vergeblich auf eine Regenpause für ihren Auftritt. "We will rock you" dann das Motto des Abends, die Band "Queen 2" bot ein Highlight für alle Freddy Mercurys Fans. Bis morgens um vier Uhr wurde getanzt.

 

Gestern wurde es dann beim Inselfest sportlich. Ruderer von Blau-Weiß Mirow zogen mit ihrem Achter Wasserskiläuferin Bettina Strauß vom WSC Mirow insgesamt 100 Meter über den See und gewannen so eine Wette gegen den Mecklenburg-Strelitzer Landrat Heiko Kärger. Der hatte nämlich nicht damit gerechnet, dass den Ruderern die "Wasserskifahrt" gelingt. Als Wetteinsatz muss der Landrat nun im August für eine Stunde bei der Mirower Tafel arbeiten und Essen ausgeben.


 

 

Quelle: Nordkurier vom 01.08.2011




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