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Sitzgruppe bringt Schliff ins Kirchenareal


Mirow. Eigentlich hatte sich die Vereinigung Kirchturm Mirow vor 19 Jahren nur gegründet, um die 1945 zerstörte Kirchturmspitze in ihrer ursprünglichen Form wieder aufzubauen.

Dieser Plan wurde 1993 in die Tat umgesetzt. Doch seitdem wird der Verein nicht müde, das Gotteshaus Schritt für Schritt zu sanieren. So verwirklichten die Mitglieder 1997 ihre Idee, den Kirchturm begehbar zu machen. Etwa 70 000 Einheimische und Touristen haben seitdem die Aussicht aus 29 Metern Höhe genossen. Die Wiederbeschaffung der bis dato fehlenden größten Kirchenglocke im Jahr 2003 war nur eine von zahlreichen weiteren Aktionen des Vereins.
Inzwischen widmen sich die heute 96 Vereinsmitglieder den Feinheiten. Seit neuestem präsentiert sich der Platz vor dem Turmeingang mit schmuckem Granitflaster und rustikalem Sitzrondell, der über eine massive Treppe zu erreichen ist. „Hier war vorher eine Schlammsuhle voller Pfützen“, sagte Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Lippe bei der Einweihung des neuen Areals. Bis zu 40 Personen können nun nach vollbrachtem Turmaufstieg gleichzeitig auf den massiven Bänken aus Lärchenholz rasten. Finanziert hat der Verein dies – wie so vieles – aus Eintrittsgeldern für den Turmaufstieg und aus Spenden.
Auch über die Osterfeiertage ist der Kirchturm für Besucher geöffnet. Von heute bis zum Ostermontag ist die Kirche auf der Mirower Schlossinsel in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ein lohnendes Ausflugsziel.

 

Quelle: Nordkurier vom 22.03.2008




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