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Hefezopf von vier Metern Länge


Mirow. Auch wenn am Ostersonntag in der Remise der eine oder andere Stuhl noch leer blieb, ist es dem Mirower Inselverein doch gelungen, das Schloss-Eiland nach der Winterstarre wiederzubeleben.

Urplötzlich war die Sonne da, und mit ihr auch die Spaziergänger. Gemeinsam mit MV Erlebnistours Malchow wurde ein feiertägliches Spezial geboten, zu dem die „Strandfichten“ mit „Liedern aus unserer Region“ anreisten. An den Musikern war es auch, den mit vier Metern „längsten Hefezopf von Mecklenburg-Vorpommern“ anzuschneiden. Die Bäckerei Reinhold aus Wesenberg hatte das Prachtstück auf Bitte des Inselvereins gebacken.
Ein Bummel über die Insel bot auch Gelegenheit, mit dort „residierenden“ Vereinsmitgliedern ins Gespräch zu kommen. Bei Carmen Pfeiffer von „Kunst & Kram“ war zu erfahren, dass der zum dritten Mal stattfindende Kunstmarkt am 16. und 17. August der größte bislang sein wird. „Uns liegen bereits mehr als 30 Bewerbungen vor, und da sind die Künstler und Kunsthandwerker aus der näheren Umgebung noch gar nicht mitgezählt“, sagte die Ladeninhaberin dem Nordkurier. Neu sei am Markt, dass diesmal auch die Verbindung zu den historischen Gebäuden auf der Insel gesucht werde, vornehmlich zu Remise und Kavaliershaus. Über einen naturfotografischen Dia-Vortrag werde auch der „Ritter-Keller“ einbezogen. Der Töpfer und Keramiker Ilja Strittmatter aus Sadelkow berate bei der Vorbereitung des Kunstmarktes.
Geschäftsführerin Heidrun Moderecker von der Blau-Weißen Flotte Müritz & Seen konnte mit den Passagierzahlen des Wochenendes noch nicht so zufrieden sein. „Die Osterfeiertage sind in diesem Jahr zu früh, und das Wetter war ja zumindest in der ersten Hälfte auch scheußlich“, so die Chefin. Von Mirow aus stachen zu Ostern die „Sophie Charlotte“ und die „Estrella“ in See. Am Standort Waren hatte es gar keine winterliche Fahrpause gegeben. „Bis auf zwei Mal, wo Treibeis im Hafen war, sind wir durchgängig ausgelaufen“, so die Chefin. Trotzdem ist die kalte Jahreszeit genutzt worden, um die neun Schiffe der Flotte in Malchow, Mirow und Waren zu überholen. „Wir sind gut auf die Saison vorbereitet“, so die Chefin. Verstärkt werde auf Mehrtagestouren gesetzt.

 

Quelle: Nordkurier vom 25.03.2008




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