Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten im Archiv

10. Fischerfest in Wesenberg


Wesenberg. Die Seenfischerei Obere Havel lädt am Sonnabend, dem 27. August, ab 11 Uhr zu ihrem mittlerweile 10. Fischerfest auf den Fischereihof in Wesenberg ein.

 

Neu in diesem Jahr ist das Schauspiel des Burgvereins, das dem Spiel während des Burgfestes ähnelt (ab etwa 16 Uhr). Und zum ersten Mal kommt der Adlerspezialist Fred Bollmann aus Feldberg, der Interessantes über die Greifvögel berichtet. Auch der Stiefelweitwurf, der viel Spaß bringen soll, ist neu im Programm, berichtet Wolfgang Bork. Zum Auftakt findet wieder der traditionelle Fischzug statt. Forellenangeln und Aalwürfeln sind genau so im Angebot wie Puppentheater, Malen und Basteln für die Kleinen. Aus Userin ist wieder Bernd Schmidt dabei, der Natur-Exponate aus der Vylymhütte mitbringt.

 

Während Starkregen und Hochwasser in vielen Bereichen für große Probleme sorgen und sorgten, ist davon bei Fischern kaum die Rede. Das Wasser erwärmt sich nicht über 20 Grad, es ist gut durchlüftet.

 

So gab es im Vergleich zu anderen Jahren keine Sommerverluste, berichtet Wolfgang Bork, Vorstandsvorsitzender der Seenfischerei Obere Havel e. G. auf Nordkurier-Nachfrage und ergänzt scherzhaft: "Wenn viel Wasser da ist, freut sich der Fisch." Die Arbeitsbedingungen bei Dauerregen seien kein Problem, die Fischer schieben sich die Kapuze über den Kopf - und weiter geht es. "Schließlich sind wir ja schon von Berufs wegen keine Weicheier", schmunzelt Wolfgang Bork.

 

Zu spüren sei das verregnete Wetter dann aber doch gewesen. So kamen nicht so viele Gäste per Fahrrad und Boot zu den Fischimbiss-Einrichtungen der Genossenschaft in Wesenberg, Mirow, Ahrensberg und Canow. Und etliche von denen, die kamen, seien nicht gerade entzückt gewesen vom Wetter und mussten von den Mitarbeitern bei Laune gehalten werden. Der Wasserstand in den rund 60 Seen und den Fließgewässerabschnitten im Süden Mecklenburgs, die die Seenfischerei Obere Havel bewirtschaftet, waren hoch wie seit vielen Jahren nicht mehr, berichtet der Vorstandsvorsitzende. Dadurch hätten zwar einige Stege zeitweise unter Wasser gestanden, ansonsten habe das Hochwasseraber nicht weiter gestört. Zumal die Schleusen - anders als in Nordbrandenburg - nicht geschlossen werden mussten. Jetzt hoffen die Havelfischer auf günstiges Wetter im September und Oktober, damit die Saison so gut endet wie sie begann, erklärt Wolfgang Bork und betont: "Wir müssen es wirtschaftlich schließlich immer ohne Subventionen schaffen."

 

 

Quelle: Nordkurier vom 24.08.2011




[nach oben] [Feedback] [drucken]