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In Babke startet Straßensanierung
Babke. Die Straße zwischen der Ferienhausanlage in Babke und dem Abzweig zur Fischerei in Richtung Granzin wird jetzt von Grund auf saniert.
Sie ist Bestandteil des Internationalen Radfernwegs Berlin-Kopenhagen. Und dieser 420 Meter lange Abschnitt hat ob seines schlechten Zustands schon viele Radfahrer "erschüttert", weiß Thomas Müller, Vorsteher des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte. Er freut sich, dass die Strecke, die in der Saison von durchschnittlich 300 Radlern pro Tag genutzt wird, jetzt in Ordnung kommt. Die Bauarbeiten begannen am Montag und sollen am 14. Oktober abgeschlossen sein. Die Ortsdurchfahrt ist während der Bauarbeiten voll gesperrt, es wird aber dafür gesorgt, dass die Anwohner ihre Grundstücke erreichen können, betont der Amtsvorsteher.
Insgesamt werden 142.000 Euro investiert, 65 Prozent davon sind Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm, die der Landkreis ausgibt. Zur Bauausführung erläutert Thomas Müller, dass der alte Gehweg aufgenommen wird, der neue Bürgersteig wird so abgesenkt, dass er von Autos beim Ausweichen überfahren werden kann. Er wird mit Betonsteinen der Art "Herbstlaub" gepflastert und weist dann eine Breite von 1,20 Metern auf. Die eigentliche Straße erhält eine Schwarzdecke. Gegenwärtig ist die Elektroanlagenbau Meyenburg GmbH (Brandenburg) dabei, die Freileitungen in die Erde zu verlegen. "Es ist geplant, die Stromfreileitungen im ganzen Dorf in einen Graben zu bringen, das wird jetzt im Bereich der Baustelle schon vorgezogen", erklärt Thomas Müller. Danach sollen dann die Masten verschwinden.
Hauptauftragnehmer für die Bauarbeiten ist die Eurovia-Niederlassung Neubrandenburg, als Subunternehmen arbeitet die Dr.-Ing. H. Völkmann Ingenieur- und Umweltbau GmbH Mirow, die gerade die Vorarbeiten erledigt. Für die Planungsarbeiten zeichnet das Planungsbüro Niemann, Schult & Partner Neustrelitz verantwortlich. Gestern maßen Burghard Berg vom Mirower Unternehmen und Christian Voigt vom Planungsbüro die Baustelle im Bereich des Abzweigs zur Fischerei aus.
Quelle: Nordkurier vom 25.08.2011




