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Lernen für Urlaub und Urlauber


Babke. Fast auf den Tag genau ist es drei Jahre her, dass Renate Haas aus Rheinland-Pfalz nach Mecklenburg-Strelitz kam und sich ihren neuen Lebensmittelpunkt in Babke schuf.

 

Sie baute sich ihre neue Existenz mit Englisch-Kursen auf. Als neu im Vergleich zu der Zeit, als sie nach Mecklenburg kam, schätzt sie ein: "Viele Tourismusanbieter, das Nationalparkamt und Angestellte haben erkannt, dass Kundenfreundlichkeit - dazu gehört auch, dass man sich mit ausländischen Gästen auf Englisch unterhalten kann - sehr wichtig ist. Auch damit unsere Gäste wiederkommen."

 

So gibt es einen neuen Englisch-Kurs mit Nationalpark-Ranger. Und wenn das Budget des Amtes dafür klamm ist, wollen die Teilnehmer ihren Beitrag selbst finanzieren, berichtet Renate Haas und ergänzt: Das zeigt doch, wie interessiert die Mitarbeiter daran sind, ihr Englisch zu verbessern." Außerdem gehe man im Nationalparkamt davon aus, dass sich durch die Ernennung der Serrahner Buchen zum Weltnaturerbe der UNESCO der Zustrom ausländischer Gäste vergrößern werde. Voraussichtlich startet im Herbst ein neuer Kurs im Uternehmen Camping- und Ferienpark Havelberge. Und auch der Fereinpark Granzow ist wieder dabei.

Genau so wichtig sind Renate Haas die Lehrgänge mit Leuten, die aus Freude ihre Englischkenntnisse verbessern und dabei viel Spaß haben, weil Renate Haas die Kurse mit Humor und Abwechslung führt und auch so viel zu lernen ist. Das betont die 73-jährige Lore Grell, die schon seit drei Jahren beim Lehrgang im Neustrelitzer Familienzentrum dabei ist. Und Renate Haas, die in diesem Kurs genau wie im Mirower Familienzentrum ei "Gebrauchsenglisch" ebenfalls auf den Urlaub orientiert, erklärt dazu: "Es ist nachgewiesen, dass das Erlernen oder Auffrischen einer Fremdsprache bei nicht mehr ganz jungen Leuten den Kopf fithält und Demenz vorbeugen kann."

 

Hinzu kommt, dass die Kurse auch eine soziale Komponente haben - gerade für Menschen, die allein sind, sie freuen sich auf die Treffen, die auch gesellig sind, gehen ab und an gemeinsam essen, zählt die Sprachlehrerin auf. Karla Unmack ist ebenfalls schon seit Jahren dabei, wollte ihre Schulkenntnisse auffrischen. Sie verreist gern und machte die Erfahrung, dass man sich mit Englisch sich fast überall verständigen kann, auch in Rom und Petersburg, erzählt sie.

Renate Haas würde in Mirow und Neustrelitz auch Anfängerkurse anbieten. Wer daran interessiert ist und vielleicht erst einmal "hineinschnuppern" möchte, kann einfach einmal reinschauen in die Familienzentren (Neustrelitz donnerstags von 9.45 bis 10.45 Uhr, Mirow montags 17.30 bis 18.30 Uhr). Informationen gib Renate Haas unter 039829-22885.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 26.08.2011

 




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