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Urlauber gegen Bombodrom
In den drei Jahren zuvor waren es rund 25 000 Urlauber. Sie alle forderten die Bundeskanzlerin, den Wirtschaftsminister, den Tourismusausschuss und alle Bundestagsabgeordneten dazu auf, die Ferienregion Nordbrandenburg-Südmecklenburg zu erhalten und das Bombodrom zu verhindern.
Die Initiative „ProUrlaub – Feriengäste gegen das Bombodrom“ war 2004 in der Gemeinde Stechlin aus der Taufe gehoben worden. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die deutschlandweite touristische Bedeutung der durch den Luft-Boden-Schießplatz betroffenen Region aufzuzeigen und die Bundestagsabgeordneten über die Bedeutung der Ferienregion Ruppiner Land – Müritz für Deutschland zu informieren.
„Zusätzlich haben Touristen Postkarten mit Motiven der Ferienregion und dem Aufruf zu deren Erhalt direkt an die Bundestagsabgeordneten ihres Heimatortes versandt“, berichteten die Initiatoren. Da diese Aktion dezentral organisiert ist, könne über eine genaue Zahl verschickter Karten jedoch keine Aussage gemacht werden. Die Initiative „ProUrlaub – Feriengäste gegen das Bombodrom“ werde fortgesetzt. Die Postkarten wurden mit Unterstützung von „ProHeide“, „Freier Himmel“, „Freier Heide“ und der Druckerei Lübke neu aufgelegt.
Quelle: Nordkurier vom 25.03.2008




