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Erfolgrieches Fischerfest in Wesenberg
Wesenberg. "Die Dynastie Bork hat uns eingeladen - und wir sind gern gekommen. sagte Helmut Hamp beim 10. Wesenberger Fischerfest, das er als Bürgermeister und Burgschauspieler gleichermaßen besuchte.
Es gab eine Premiere beim Fischerfest in seiner zehnten Auflage: Erstmals war ein Schauspiel Teil des bunten Programms. Helmut Hamp sagte bewusst "Dynastie Bork", denn mittlerweile übernahmen die Söhne von Horst Bork die Seenfischerei Obere Havel e. G., Wolfgang Bork ist Geschäftsführer. Horst Bork ist längst stadtbekannt, betonte der Bürgermeister. Und das nicht nur, weil er jahrzehntelang als Fischer arbeitete. Ihm ist es zum Beispiel auch zu verdanken, dass es eine Ausstellung zur Fischerei auf der Burg gibt, die immer auf das Interesse von Einheimischen und Urlaubern stößt, betonte Helmut Hamp.
Nach dem Unterschied zur Fischerei in DDR-Zeiten befragt, sagte Horst Bork: "Heute geht es leichter und besser." Und auf eine Veränderung wies er noch besonders hin: Während in den 1980er-Jahren pro Jahr rund 40 Tonnen Aal pro Jahr im Einzugsbereich des Betriebes an Land geholt wurden, sind es jetzt nur noch vier bis sechs Tonnen. Schuld daran, so Horst Bork, seien die Kormorane. Die Differenz Fang - Angebot allerdings ließ die nicht mehr ganz jungen Besucher des Festes nachdenklich werden. Denn es wurde mehr gesottener und geräucherter Aal auf dem Festgelände verkauft, als der DDR-Normalbürger für gewöhnlich während des ganzen Jahres zu sehen bekam.
Quelle: Nordkurier vom 29.08.2011




