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Dramolett erhält im Schloss viel Beifall
Mirow. Zweimal vor ausverkauften Haus gespielt und mit langem Beifall bedacht wurde das Dramolett "God Save The Queen", das am Freitagabend im Gartensaal des Mirower Schlosses Premiere feierte.
Obwohl das Schloss weiter Baustelle bleibt, konnte es damit zum ersten Mal nach vielen Jahren wieder für eine Veranstaltung genutzt werden. Zwei weitere Gelegenheiten, in den Gartensaal zu kommen, bietet das vom Mirower Schlossverein ausgerichtete X. Internationale Festival der Künste. Am 28. September gastiert dort der Cellist Hans-Joachim Scheitzbach mit seinem Soloprogramm. Am 30. September spricht Barbara Lange aus Mirow über Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861), den Gemahl von Queen Victoria unter dem Titel "Was mich erquickt, ist die Musik". Beginn jeweils 19.30 Uhr, Karten sind schon jetzt beim Schlossverein im Mirower Torhaus zu haben.
Das Festival insgesamt dauert vom 24. September bis zum 1. Oktober mit dem Meisterkurs, dem Sophie Charlotte-Wettbewerb und abendlichen Konzerten, zu denen unter anderem das Kammerorchester des Jugend-Sinfonie-Orchesters "Kon.centus" und der Rostocker Jazzmusiker Andreas Pasternack erwartet werden. Führungen durch das Schloss gibt es zudem am Tag des offenen Denkmals, dem 11. September.
Bei "God Save The Queen" haben erstmals die Schlösserverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Mirower Schlossverein und das "3 Königinnen Palais" aus Mirow zusammengearbeitet. Geschrieben haben das kleine Stück, das von einem angeblichen Treffen zwischen Charlotte, der in Mirow geborenen Königin von England, und dem Preußenkönig Friedrich II. berichtet, Friederike Drinkuth von der Schlösserverwaltung und Frank Pergande, stellvertretender Vorsitzender des Schlossvereins.
Mit dabei war als Erzähler Dorotheus Graf Rothkirch, ebenfalls von der Schlösserverwaltung, sowie Herr Müller, ein Plüschhund. Friederike Drinkuth spielte die Charlotte, Pergande den Preußenkönig in seinem letzten Lebensjahr. Zur ersten Aufführung reisten Königliche Hoheiten sogar mit der Kutsche an. Eine weitere Aufführung des Dramoletts gibt es am 15. Dezember im Staatlichen Museum Schwerin. Außerdem wird über Auftritte in Neustrelitz und Rheinsberg nachgedacht.
Quelle: Nordkurier vom 29.08.2011




