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Wasserschutzpolizei mit neuen Booten


Mirow. Mit ihrem neuen "alten" Boot sind die sieben Streifenbeamten der Mirower Wasserschutzpolizei nun wieder auf den örtlichen Gewässern präsent. Gestern hat Innenminister Lorenz Caffier (CDU) das Binnenstreifboot WS 62 wieder in Dienst gestellt.

 

Das Fahrzeug, Baujahr 1985, war seit Oktober 2010 von der Werft Malz GmbH Oranienburg aufgebaut worden. Nur den Rumpf des sehr gut erhaltenen Streifenbootes hatte man dafür genutzt. Was die Beamten nun zurückbekamen, kann sich sehen lassen. Die Männer haben jetzt eine Toilette, Klimaanlage, Pantry mit Spüle, Kochfeld und Kühlschrank und viel Technik. An Bord befinden sich GPS, Radargerät, Fax, Telefon; eine Kamera beobachtet den hinteren Bereich, ein Digitalfunkgerät soll noch kommen. Und das Streifenboot hat einen schönen neuen Motor. "Der alte musste sich erst warm laufen", vermisst Polizeihauptmeister Bernd Witt das Unikum kein bisschen.

 

Insgesamt wurden drei Binnenstreifboote der Wasserschutzinspektion Waren, zu der Mirow

gehört, instand gesetzt. Das Investitionsvolumen beträgt circa 900.000 Euro. Das Boot, das jetzt von den Mirower Kollegen wieder übernommen wurde, ist speziell für den Einsatz auf den Binnenseen in Mecklenburg-Vorpommern ausgestattet. Der Schiffsrumpf wurde um 80 Zentimeter auf 13,30 Meter verlängert. Das sorgt für besseren Auftrieb. Das Fahrzeug

verfügt über 265 PS und schafft eine maximale Dauergeschwindigkeit von 30 km/h. "Es ist gut, dass Urlauber und die einheimischen Bootsfahrer wissen, dass die Polizei unterwegs ist", unterstrich Lorenz Caffier. Im ersten Halbjahr 2011 gab es 113 Unfälle auf den Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 01.09.2011




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