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Mirower Feuerwehr feiert Richtfest
Mirow. Zum Glück blieb es bei einem Schnaps. Auch wenn Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau(FDP), den Nagel nicht gleich auf den "Kopf" getroffen hat - den berühmte Zimmermannsnagel, der während des Richtfestes vom Bauherren einzuschlagen ist.
Denn genau dieses wurde gestern am neuen Feuerwehrgebäude in Mirow gefeiert. Und ein alter Brauch besagt angeblich, jeder Schlag, der daneben geht, zieht einen Schnaps nach sich. Beim Nagel einschlagen haben dem Bürgermeister gleich zwei starke Männer geholfen, Innenminister Lorenz Caffier und Landrat Heiko Kärger (beide CDU).
Nicht nur Wehrführer Ingo Mahnke freute sich, dass nun endlich Richtfest gefeiert werden konnte. Immerhin habe man ungefähr zwei Wochen Zeitverzug, bedauerte der bauleitende Architekt Hans Esau vom Baukonzept Neubrandenburg. Fakt ist, dass das circa eine Million teure Mirower Feuerwehrgebäude, das von Baufirmen aus dem Landkreis errichtet wird, eines der modernsten in Mecklenburg-Vorpommern sein wird. Ungefähr 640.000 Euro steuerte das Land bei, etwa 135.000 Euro kamen vom Landkreis. Den Rest bringt die Stadt Mirow selbst auf.
Die Freiwillige Feuerwehr in Mirow hat 90 Mitglieder, davon sind 30 aktiv, sieben gehören der Jugendwehr an. Die Kameraden haben neben größeren und schöneren Räumen, einer Werkstatt und einem Fahrzeug-Waschplatz jetzt vor allem einen modernen Sanitärtrakt, endlich getrennt nach männlich und weiblich. Es wird außerdem eine Trennung es so genannten Schwarz-Weiß-Bereichs geben. Denn die Einsatzkleidung sei kontaminiert und bleibe darum im schwarzen Bereich. Im weißen Bereich würden dann nur die Dienstuniform oder private Kleidung getragen, erläutert Ingo Mahnke, der es toll findet, dass die Kameraden der Jugendwehr un auch ihren eigenen Schulungsraum erhalten werden. Auch Stellplätze werden in Zukunft keine Mangelware mehr sein. Nicht nur können die zwei Tanklöschfahrzeuge, das Löschfahrzeug und der Einsatzleitwagen untergebracht werden. Auch für die privaten Fahrzeuge der Kameraden gibt es bald Parkplätze.
Für Anfang November ist die Fertigstellung des Feuerwehgebäudes geplant, informierte Hans Esauabschließend.
Quelle: Nordkurier vom 01.09.2011




