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Straßenbau auf B 198 startet am Montag
Wesenberg. Autofahrer auf der Bundesstraße 198 müssen ab Montag, den 05.09. für die Ortsdurchfahrt in Wesenberg mehr Zeit einplanen.
Ab dann wird am Kreuzungsbereich in Höhe der Wustrower Chaussee gebaut. Der Verkehr wird aus drei Richtungen mit einer Baustellenampel einspurig geregelt, der Abzweig in Richtung der Wesenberger Innenstadt zudem komplett gesperrt sein. Das teilt das Straßenbauamt Neustrelitz mit.
Bei den Bauarbeiten auf der B 198 handele es sich um eine planmäßige Erhaltungsmaßnahme, sagt Tom Arenhövel vom Straßenbauamt. Demnach werden die Asphaltbinde- sowie die Deckschicht auf der Straße erneuert. Für die Fahrbahn der B 122 in Richtung Wustrow sei außerdem eine Grunderneuerung vorgesehen. Mit der Heraufstufung zur Bundesstraße habe sich auf der Strecke nun ein größeres Verkehrsaufkommen eingestellt, dem der Straßenzustand nicht mehr gerecht werde, erklärt Arenhhövel. Beginnen werden die Bauarbeiten zunächst aber am nördlichen Ende der Kreuzung. Parallel wird zudem schon am neuen Gehweg zwischen dem Drosedower Weg und der Wustrower Chaussee gearbeitet werden.
Im Zuge des Ausbaus wird die Wesenberger Kreuzung außerdem eine Ampelanlage mit Strom sparenden LED-Leuchten für alle vier Fahrtrichtungen erhalten. "Das Fehlen einer vollwertigen Ampel ist des öfteren kritisiert worden", sagt Arenhövel. So sollen Situationen, bei denen Autofahrer aus Richtung Wustrow lange warten müssen, um auf die viel befahrene B
198 auffahren zu können, bald der Vergangenheit angehören. Außerdem solle die Ampelanlage zusammen mit der Fußgängerampel in Höhe der Verbrauchermärkte koordiniert werden, um einen flüssigen Verkehr zu gewährleisten.
Die Komplettsperrung stadteinwärts auf der Wustrower Chaussee bleibe voraussichtlich drei Wochen bestehen. Die Bauarbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen werden, so die Planung des Straßenbauamtes. Da die B 198 gerade in den Sommermonaten von Urlaubern stark frequentiert wird, hatte man sich entschlossen, erst jetzt nach der Hauptreisezeit mit den Arbeiten zu beginnen. Die Baumaßnahme kostet circa 400.000 Euro.
Quelle: Nordkurier vom 03.09.2011




