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Eiszeitbereich Schwarz „geboren“
Das befanden die Mitglieder bei der gestrigen Beiratssitzung des Geoparks Mecklenburgische Eiszeitlandschaft, der auch international anerkannter Unesco-Geopark ist, wie Tourismuskoordinatorin Annegret Saß berichtete. Seinen Sitz hat der Geopark in Neubrandenburg. Träger ist der geowissenschaftliche Verein. Aus gegebenem Anlass kamen die Mitglieder diesmal für die Beiratstagung nach Schwarz – um in Augenschein zu nehmen und zu würdigen, was dort entstanden ist.
Die Eiszeitroute Mecklenburgische Seenplatte ist ein in Etappen gegliederter, thematischer Radrundweg mit zahlreichen Informationstafeln. Insgesamt erstreckt sich die Eiszeitroute über 666 Kilometer. Aktionszentren gibt es in Neubrandenburg, in der Feldberger Seenlandschaft, im Naturerlebnispark Mühlenhagen sowie im Malchower Kreidebezirk. Darüber hinaus ist das Müritzeum in Waren Anlaufstelle. Es gibt die Eiszeitregion Mecklenburgische Schweiz, den Findlingsgarten in Schwichtenberg, die Neustrelitzer Seenvielfalt, das Naturerlebnis Forstsamendarre Jatznick, die Findlingsscheune in Usadel und neuerdings den Eiszeit- und Erlebnisbereich Schwarz. Sämtliche Informationsflyer erscheinen im gleichen Layout, haben die selbe Farbgebung auf dem Deckblatt und ergänzen sich. Gerade ist der Flyer für den Bereich Schwarz erschienen.
„Das besondere an der Schwarzer Ausstellung ist, dass sie von innen heraus entstanden ist“, sagte Klaus Granitzki, Mitglied des Vorstandes des geowissenschaftlichen Vereins, der im Jahr 2002 auch die Idee für die Gründung des Geoparks hatte. So wurde der Grundstein in Schwarz durch privates Engagement gelegt. Geschiebe- Sammler und Hobbygeologe Frank Wilcke aus Wittstock stellte seine zahlreichen Gesteins-Funde, die zumeist aus der Region stammen und wissenschaftlich aufbereitet wurden, in Schwarz aus. Unterstützt wird er von Uwe Wittenburg aus Stuer, der bei der Ipse in Retzow angestellt ist, und die Kontakte mit der Gemeinde Schwarz hergestellt hat.
Quelle: Nordkurier vom 27.03.2008




