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Tag des Geotops


Schwarz. Mit Steinen hat Uwe Wittenburg nie etwas "am Hut" gehabt. Jetzt organisiert der 62-Jährige zum dritten Mal den Tag des Geotops in Schwarz bei Mirow. Seit 2002 gibt es diesen Tag, der am dritten Sonntag im September stattfindet.

 

Uwe Wittenburg hatte bis vor einigen Jahren auch keinen Bezug zu Schwarz. Aber er lernte das hübsche Dorf kennen und irgendwie auch lieben durch eine sogenannte Maßnahme, in deren Verlauf er sich dem Findlingsgarten und der Heimatstube im Ort widmete. Das Ganze ist ihm so ans Herz gewachsen, dass er nun ehrenamtlich vor allem für die Steine - darunter imposante Fossilien - aktiv ist.

 

Einen Mitstreiter hat er in dem Hobbygeologen Frank Wilke aus Wittstock gefunden. Der hat aus der Schwarzer Kiesgrube echte fossile Schätze heraus geholt, darunter wahre Riesen, die alle in der Heimatstube in Schwarz zu sehen sind. Dort liegen zum Beispiel 20 Millionen Jahre alte Holzscheite. Stolz ist Uwe Wittenburg vor allem auf einen Bohrkern, der 1977 bei Buschhof aus 8000 Metern Tiefe heraus geholt wurde. Fast ein Jahr lang musste Uwe Wittenburg alle seine Überredungskünste aufwenden, und der Mann kann "quatschen", bis er das Ausstellungsstück aus dem Bohrkernlager in Sternberg als Dauerleihgabe nach Schwarz holen konnte. Die interessante Hintergrundgeschichte, wonach wurde in Buschhof eigentlich gebohrt?, kann man im Ausstellungsbereich nachlesen.

 

Am 18.09. beginnt der Tag des Geotops in Schwarz um 10 Uhr. Bis 14 Uhr können Besucher Findlingsgarten, Heimatstube und Gesteinsausstellung sowie Fossilien besichtigen. Ach ja, und es gibt wieder leckere Schmalzstullen, lässt Uwe Wittenburg ausrichten.

 

Quelle: Nordkurier vom 17.09.2011




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