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Erfolgreiche Saison des 3 Königinnen Palais
Mirow. Das 3 Königinnen Palais auf der Mirower Schlossinsel kann schon jetzt auf eine ereignisreiche Saison zurückblicken.
Mit dem "Königin Charlotte Jahr" anlässlich des 250. Krönungsjubiläums der Mirower Prinzessin Sophie Charlotte zur Königin von Großbritannien standen so einige Veranstaltungshöhepunkte an. Und das gleich im zweiten Jahr des Bestehens vom Palais im Kavaliershaus mit Museum, Touristeninformation sowie Café.
Das Aktionsjahr habe die Besucher angelockt, kann Angelika Groh, Geschäftsführerin beim 3 Königinnen Palais, als Zwischenfazit nach der Sommersaison ziehen. "Bis Ende des Jahres werden wir wohl rund 20.000 Gäste zählen können, die Eintritt für die Ausstellung, Führungen oder Konzertveranstaltungen bezahlt haben", schätzt sie. Darüber hinaus würden viele Besucher zur Schlossinsel "pilgern", um hier im Park spazieren zu gehen und um sich das Schlossensemble anzuschauen. Dass nun eines der Gebäude für Besucher erlebbar geworden ist, komme bei den Besuchern natürlich gut an, haben die Schlossinsel-Mitarbeiter in Gesprächen mit Urlaubern erfahren. Und das Potenzial sei noch lange nicht ausgeschöpft. Spätestens wenn das Schlossgebäude im saniertem Zustand seine Pforten öffnet, hofft Angelika Groh auf eine weitere positive Impulse.
Ein Höhepunkt war in diesem Jahr zweifelsohne der offizielle Festakt zum Krönungsjubiläum im Juni gewesen. Doch der eigentlich Krönungstag, der 22. September, sollte nicht unter den Tisch fallen. Auf der Schlossinsel wird es morgen daher ab 15 Uhr ein Krönungsfest mit einem Kinderprogramm geben. Geplant sei ein Schauspiel der drei Königinnen Sophie Charlotte, Friederike und Louise. Zudem wird eine Auswahl der Kunstwerke gezeigt, die für die virtuelle Ausstellung eingereicht wurden.
Auch für den Rest des Jahres kündigt Angelika Groh noch einige Vorhaben an. So werde es am Todestag der Sophie Charlotte, am 17. November, ein Lichterfest geben und die Weihnachtszeit solle ganz im Zeichen der englischen Traditionen und Bräuche stehen. Für das kommende Jahr soll dann eine andere königliche Berühmtheit im Mittelpunkt stehen - "der Alte Fritz", verrät Angelika Groh. Der sei zwar kein Mecklenburg-Strelitzer gewesen; ihn habe aber eine Freundschaft mit den "Mirowkesen", wie der Preußenkönig die Strelitzer nannte, verbunden.
Quelle: Norkurier vom 21.09.2011




