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Japanerin siegt beim Sophie Charlotte Violinwettbewerb


Mirow. Hauptpreisträgerin des Sophie Charlotte Violinwettbewerbes in Mirow ist die 22 Jahre alte Ami Yumoto aus Japan.

 

"Sie sind eine begnadete Geigerin", sagte Sylvio Krause, der künstlerische Leiter des Festivals und Erste Konzertmeister der Norddeutschen Philharmonie Rostock, bei der Preisverleihung am Samstagabend.

 

32 junge Musiker hatten sich am einzigen jedes Jahr in Deutschland ausgetragenen Violinwettbewerb beteiligt. Neun von ihnen kamen in den Ausscheid. Den zweiten Platz belegte die 21 Jahre alte Johanna Pichlmair aus Österreich, den dritten die extra für den Wettbewerb aus Japan angereiste, erst 16 Jahre Yukari Ohno. Der Publikumspreis beim Galakonzert im "Mecklenburger Hof" ging an den 25 Jahre alten Armenier Arsen Zorayan für seine furiose Interpretation von Ravels "Tzigane". Auch bei den Besucherzahlen konnte der das Festival ausrichtende Residenzschlossverein Mirow Rekordzahlen verbuchen. Das Galakonzert, das Jazzkonzert mit dem Swing-Trio von Andreas Pasternack und die beiden Abende im Gartensaal des Schlosses mit dem Cellisten Hans-Joachim Scheitzbach und einem Vortrag von Barbara Lange aus Mirow über Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861), den Gemahl von Queen Victoria, waren ausverkauft.

 

Dabei stand der Verein ausgerechnet im Charlotte-Jahr und zu seinem X. Festival vor der Herausforderung, dass der traditionelle Veranstaltungsort, die Remise auf der Schlossinsel, nicht genutzt werden konnte. Das Gebäude wird derzeit für die Restaurierungsarbeiten am Schloss benötigt. Deshalb wurden mehrere Spielorte einbezogen, erstmals seit Jahren auch das Schloss selbst. "Das wurde von unseren Festivalgästen auch angenommen", sagte Sigrun Stahlschmidt, die Vorsitzende des Schlossvereins. Wie schon in den Jahren zuvor leitete Sylvio Krause eine prominent und international besetzte Jury. Vor dem Wettbewerb hatte es drei Tage lang die traditionellen Meisterkurse gegeben.

 

 

 

Quelle: Nordkurier vom 04.10.2011




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