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Wälder der Region sind extrem trocken
Mirow. „So etwas habe ich Ende November noch nie erlebt“, sagt die Mirower Forstamtsleiterin Angela Wilke zur extremen Trockenheit in den Wäldern.
Es werde zwar keine Waldbrand-Warnstufe ausgerufen, die Waldbesucher seien aber dennoch dazu angehalten, sich so zu verhalten wie im trockenen Sommer: das Rauchverbot sei zu beachten und es dürfe nicht mit heißem Kat auf trockenen Grasflächen geparkt werden. Kritisch könne sich die Trockenheit auf die noch laufenden Aufforstungen auswirken, im Bereich des Forstamtes Mirow sollen Bäume noch auf rund einem Hektar in den Boden. „Es wäre nicht gut, wenn der Barfrost, also Frost ohne Schnee, die Pflanzen so trocken überkommt“, erklärt die Forstamtsleiterin.
Nicht nur jetzt im November – es gab bis gestern vier Wochen und einen Tag lang kein Regen im Forstamtsbereich Mirow – musste eine ungewöhnliche Witterung beobachtet werden, so Angela Wilke. Zunächst regnete es von April bis Mitte Mai sechs Wochen lang nicht. Und nach dieser Trockenperiode seien Regenfälle bisher kaum erlebten Ausmaßes gekommen, bevor im Spätherbst wieder Trockenheit eingezogen sei. „Der Wetterdienst hat zum Wochenende hin Niederschläge angekündigt, wir hoffen, dass er damit Recht behält“, sagt Angela Wilke mit Blick auf die nächsten Tage.
Um die Weihnachtsbäume müssten die Einwohner der Region dennoch nicht bangen, die Trockenheit habe ihnen noch nicht geschadet, beruhigt die Forstamtsleiterin. Im Gegenteil: Der im Sommer reichlich fallende Niederschlag habe den Bäumchen auf den überwiegend sandigen Standorten des Mirower Forstamtsbereiches gut getan.
Quelle: Nordkurier vom 23.11.2011




