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Strasener nennen Problem


Strasen. Ungewöhnlich viele Zuhörer hatte die jüngste Sitzung der Wesenberger Stadtverteter, die im Ortsteil Strasen stattfand.

 


Insgesamt 16 Einwohner kamen, etliche nutzten die Gelegenheit, um Bürgermeister Helmut Hamp (BfW) einige Probleme aufzuzählen und ihn um Hilfe bei der Lösung zubitten.


So berichtete Fred Zell, Leiter der Löschabteilung Strasen derWesenberger Wehr, dass in derWoche tagsüber zwar Mangel an Maschinisten herrscht oder auch der Fahrer fehlt, weil die Kameraden auswärts arbeiten. Nach Feierabend und an den Wochenenden hingegen seien viel mehr Wehrleute bereit zu helfen, als überhaupt auf dem Löschfahrzeug mitfahren können. „Darum – und das habe ich schon mit Kreiswehrführer Josef Augustin besprochen – hätten wir gern einen Transporter für maximal acht Personen, auch für die Jugendwehr“, schilderte Fred Zell. Wenngleich er die angespannte Haushaltslage Wesenbergs kenne und natürlich genau wisse, dass erst im vorigen Jahr zwei Löschfahrzeuge angeschafft wurden. Helmut Hamp lobte die Einsatzbereitschaft der Strasener Löschabteilung und versprach: „Wenn Förderung in Aussicht gestellt wird, werden wir sofort darüber nachdenken, wie wir diesen Transporter zur Verfügung stellen können.“


Weitere Probleme, die angesprochen wurden, waren der ehemalige Ferienhof gegenüber der Schule, der total verkomme, und die ehemalige Gaststätte, die zu DDR-Zeiten dörfliches Zentrum war und sich jetzt in einem beschämenden Zustand befinde. Ebenfalls keine Augenweide sei die 1936 gebaute große Straßenbrücke, die vollkommen verrostet sei. Weiterhin sei die Straßenbeleuchtung amHotel momentan katastrophal schlecht. Normalerweise werde der öffentliche Weg vom Hotel aus beleuchtet, dieses Licht sei natürlich ausgeschaltet, wenn der Hotelbetrieb außerhalb der Saison ruhe.


Der Bürgermeister versprach, all diese Probleme und weitere genannte „mitzunehmen“ und wenn möglich bei der Lösung zu helfen.

 

Quelle: Nordkurier vom 01.12.2011




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