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Gesucht: Straßennamen für Ortsteile


Mirow. Ein Pilotprojekt für den Ortsteil Granzow plant der Mirower Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP).

 

„Granzow ist ein schönes Dorf, aber es gibt leider keine Straßennamen sondern lediglich Nummern. Das macht es für Auswärtige, die in den Ort kommen, schwierig, sich zu orientieren. Das gilt zum Beispiel auch für den Rettungsdienst – das kann für Personen, die ihn brauchen, gefährlich werden“, argumentierte der Bürgermeister auf der jüngsten Sitzung der Stadtvertreter. Darum bittet er die Einwohner, sich Gedanken über Straßennamen zu machen. Diese Namen sollten auf die Lage, die Geschichte oder auch andere Besonderheiten zurückgehen. So existieren für Granzow bereits zwei Ideen: Seeuferstraße (zum See hinunter) und Dornstraße. In letzterer leben mehrere Familien Dorn, die nach Aussage von Karlo Schmettau mit dem Namen auch einverstanden wären. Ähnliche Unzulänglichkeiten wie in Granzow gebe es auch in anderen Ortsteilen, in denen viermal die Bezeichnung Dorfstraße zu verzeichnen ist.


Bei der Namensaktion ist Bürgerbeteiligung ausdrücklich erwünscht, es gebe aber dabei keine Zeitnot, erläuterte der Bürgermeister und ergänzte: „Wenn die Einwohner keine Straßennamen oder keine anderen Bezeichnungen wünschen, blasen wir diese Aktion ab.“ Denn die solche Umbenennungen und die damit verbundenen Adressenänderungen würden auch Geld kosten. Aber der Bürgermeister will zumindest dafür eintreten, dass die Ummeldung im Zusammenhang mit dem Umschreiben der Personalausweise der Betroffenen bei der Verwaltung kein Geld kostet.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 06.12.2011




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