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Neue Führung will das Palais ausbauen


Mirow. Zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Welcome Center Mecklenburg-Strelitz GmbH, die Träger des „3 Königinnen Palais“ ist, wurde Thomas Müller gewählt.

 

Das geschah im Zuge der Kreisgebietsreform, berichtet Thomas Müller (CDU), der Mitglied des neuen Kreistags und dessen Haushalts- und Finanzausschusses ist. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates sind Günter Wolter, Holger Pflugrath (SPD), Helge Kramer (Bündnis 90/Die Grünen) und Peter Heise (SPD). Thomas Müllers Vorgänger im Amt war der jetzige Bundestagsabgeordnete Christoph Poland (CDU).


Der neue Aufsichtsratsvorsitzende charakterisiert das „3 Königinnen Palais“, als dessen Geschäftsführerin Angelika Groh arbeitet, als wichtigen Teil der touristischen Infrastruktur und nach wie vor als südliches Tor zur Region. Das habe sich durch die Kreisgebietsreform nicht geändert, die Bedeutung sei eher gewachsen, weil der Landkreis jetzt erheblich größer sei. Thomas Müller bezeichnete es als wichtiges Ziel des neuen Aufsichtsrates, das „3 Königinnen Palais“ zu erhalten und auszubauen. Weiterhin sei es wichtig, das Betriebsergebnis weiter zu verbessern. Dabei sieht er deutlich bessere Möglichkeiten, wenn im Jahr 2014 das dem Palais benachbarte Schloss vollkommen restauriert sein soll. „Das Schloss wird mehr Publikum auf die Schlossinsel ziehen, das gleichzeitig das 3 Königinnen Palais besuchen wird“, ist sich Thomas Müller sicher.


Und Angelika Groh erklärt, dass das Schloss durch das Palais bereits bekannt gemacht wird – zum Beispiel in Veröffentlichungen oder auf Messen, auf denen das Palais präsent ist. So stehe das Schloss im Jahr 2014 nicht im touristischen Niemansland, das Palais bestehe schon mit vielfältigen Angeboten ebenso wie der Erlebniskirchturm der Johanniterkirche. „Darum kommt es mir jetzt darauf an, die Zusammenarbeit mit den in Mirow agierenden Vereinen weiter zu verbessern“, erklärt Angelika Groh. Ein Schritt dazu war beispielsweise, dass sie am vergangenen Freitag für den Vorstand des Schlossvereins kandidierte und einstimmig gewählt wurde.

 

Quelle: Nordkurier vom 21.12.2011




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