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Villa Pusteblume bald mit neuer Ausstellung


Wesenberg. Hannelore Westfalen kann so schnell nichts aus ihrer norddeutschen Ruhe bringen.

 

Wesenberg. Hannelore Westfalen kann so schnell nichts aus ihrer norddeutschen Ruhe bringen. Nicht der Maulwurf, der in nieerlebter Intensität das Außenrevier ihrer „Villa Pusteblume“ in Wesenberg durchpflügt. „Entweder hat der nasse Füße bekommen oder der kommt nicht in den Schlaf.“ Und auch der Verzug am Neubau nebenan lässt sieäußerlich gelassen, der neben barrierefreien Fremdenzimmern ja auch einen kulturellen Bereich im Erdgeschoss aufnehmen soll. „Irgendwie ist der Wurm drin.“ Immerhin ist der Estrich dieserTage im Parterre gegossen worden. „Ich hoffe, dass wir bis Ostern wenigstens die Erweiterung unserer Ausstellung hinbekommen“, so die Chefin des Museums für Blechspielzeug und mechanische Musikinstrumente. Die Einrichtung hatte 2011 trotz eingeschränkter Öffnungszeiten rund 6000 Besucher.


Hannelore Westfalen „sitzt“ unter anderem auf rund 30 historischen Nähmaschinen, die vorübergehend am anderen Stadtende untergekommen sind, nachdem ihnen das Burgnebengebäude vor zwei Jahren von der Stadt gekündigt wurde. Die schönsten der Oldtimer, darunter ein Exponat aus dem Jahr 1876, sollen in dem Neubau gezeigt werden. Ebenfalls hier ist eine kleine Galerie geplant, in der Maler der Region ihre Arbeiten präsentieren können. Auch mit dem Metallkünstler René Winter aus Wustrow will Hannelore Westfalen über Ausstellungsstücke reden, so für den Außenbereich.


„Vielleicht bekomme ich ja doch das eine oder andere verkauft, es würde mir schon Spaß machen, auch noch als Galeristin zu wirken“, so die vielseitige Wesenbergerin. Letztlich will sich die Hausherrin auch an kleinen Veranstaltungen versuchen. Um ihre Pläne umsetzen zu können, braucht Hannelore Westfalen Arbeitskräfte. Nach dem weitgehenden Zusammenbruch des zweiten Arbeitsmarktes im Strelitzer Land will die Museumsinhaberin versuchen, neben ihrer Stammkraft zwei geringfügig Beschäftige „für die Stoßzeiten“ zu finden.

 

Quelle: Nordkurier vom 14.01.2012




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