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Traumwelten beim Festival
Nach at.tension#1 kommt at.tension#2 – und zwar bald: Vom 14. bis 16. September steigt auf dem Gelände des Kulturkosmosvereins in Lärz (bekannt durch das Fusion-Festival) zum zweiten Mal ein Theaterfestival.
Lärz. Nach at.tension#1 kommt at.tension#2 – und zwar bald: Vom 14. bis 16. September steigt auf dem Gelände des Kulturkosmosvereins in Lärz (bekannt durch das Fusion-Festival) zum zweiten Mal ein Theaterfestival. Kein gewöhnliches – „at.tension, im Spätsommer 2006 erstmalig mit 1500 Besuchern gestartet, wird in seiner 2. Auflage das Kulturkosmosgelände an der Müritz in einen Theaterkosmos verwandeln, wo Theater vielfältig, erfrischend, entstaubt und lebendig erlebbar wird“, heißt es in den Flyern, die ein noch umfangreicheres Programm offenbaren als im Auftaktjahr.
Mehr als 34 Gruppen und Akteure werden an drei Tagen über 60 Vorstellungen geben. Besucher können selbst wählen, wo sie hineinschauen möchten, welche Vorstellung sie besuchen, ob sie verweilen oder zum nächsten Darstellungsort weiter ziehen. Das Gelände ist groß und abenteuerlich, ebenso erscheinen die Darbietungen in einem ganz besonderen Licht. Zehn verschiedenartigste Aufführungsorte warten darauf, bespielt zu werden, drinnen und draußen, dazu haben Klubs, Kino und Hörspielhangar geöffnet, es gibt große und kleine Spektakel und so manche Überraschung. „Alles ist irgendwie sehenswert“, macht Vereinschef Martin Eulenhaupt neugierig. Ähnlich wie 2006, als es eine große Freiluftinszenierung mit Lichteffekten und Feuer zu erleben gab, erwartet die Besucher auch an diesem Veranstaltungssonnabend, 15. September, ein effektreiches Spektakel, das alle Sinne anspricht. Ein Schwerpunkt wird in diesem Jahr das Objekttheater sein, Schauspiel mit Figuren, Puppen und ähnlichem. Als Highlight
sieht Martin Eulenhaupt diesmal ein Theater aus St. Petersburg, das er in Amsterdam selbst erlebt hat. „Das war das Beeindruckendste im Bereich Tanztheater, das ich je gesehen habe“, schwärmte er. Zwar war es das Vorgängerstück, das der Kulturkosmosvereinschef sah, aber auch das aktuelle mit dem Namen „Robert‘s Dream“ scheint vielversprechend. „Robert‘s Dream“ folgt der Logik eines Traums oder der Träume einer ganzen Nacht und setzt sich aus einzelnen unverbundenen Bildern zusammen. Robert ist Boxer und er träumt, dass er die Macht über seine Beine verliert…
Ausgeschrieben wurde wieder ein Produktionspreis, der dem „Institut für Überlebensstrategien“ zugesprochen wurde. Mit dem Preis fördert das Festival eine Produktion, die beim Festival Premiere haben wird und sich mit dem Gelände als Spielstätte und/oder historischem Ort auseinander setzt.
Tages- und Festival-Tickets gibt es online oder an der Abendkasse.@www.attension-festival.de
Quelle: Nordkurier vom 31.08.2007




