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Maibaum-Entführung entpuppt sich als Gag
Grund dafür war eine nächtliche Entführung des selbigen von den Kameraden der benachbarten Freiwilligen Feuerwehr Priepert.
Mit Schalk und Humor, drei Autos und einem Bootstrailer bewaffnet, hatten Sie einen Plan, nämlich den: den Baum zu entführen, um ihn später von den Kameraden der Strasener Wehr auslösen zu lassen.
„Es hätte aber fast einen ,Bürgerkrieg‘ gegeben, denn einige Strasener Bürger, die unsere ,Entführung‘ mitbekamen, haben die Sache nicht als Gag erkannt und wollten sogar eine Anzeige bei der Polizei aufgeben. Doch zum Glück beruhigten sich die Gemüter, als wir den Baum noch in der selben Nacht zurück brachten und danach noch gemeinsam auf dem Dorfplatz feuchtfröhlich Frieden schlossen“, erzählen Axel Opitz und Roy Brümmer.
So konnte nun doch noch am Mittwochabend die „Maibaumaufstellung“, organisiert von der Strasener Feuerwehr, unter Leitung von Hauptlöschmeister Fred Zell, durchgeführt werden. Zu dieser Veranstaltung waren die Wehren aus dem Umkreis geladen sowie die Feuerwehr der Partnergemeinde Deinste/Stade, die mit sieben Kameraden anreisten.
Zu flotter Feuerwehrmusik (Disco/Mirko und Gilbert von der Feuerwehr Priepert) wurde der zirka 20 Meter hohe Baum mit Technik und Muskelkraft aufgerichtet. In luftiger Höhe flatterten die bunten Bänder, des von sieben Strasener Frauen (unter Anleitung von Brunhild Sroka) angefertigten Kranzes. Durch Sponsoring einer Bier-Firma und zweier Privatpersonen konnte das Bier sehr preisgünstig verkauft werden. Fürs Essen war ebenfalls durch den Organisator gesorgt. Einzig was fehlte, waren etwas mehr begeisterte Zuschauer.
Quelle: Nordkurier vom 03.05.2008




