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Heimatstube in Wustrow ist eröffnet


Wustrow. Drei Klassenzimmer und ein langer Flur voll mit Heimatgeschichte.

Eine Lesestube, die an das Arbeitszimmer des Schriftstellers Helmut Sakowski (1924-2005) in Paelitzhof bei Wustrow angelehnt ist und die noch zur Gemeindebibliothek erweitert werden soll: Wustrows Bürgermeister Eberhard Zimmermann und „Heimatstubenmotor“ Karl-Friedrich Kehnscherper eröffneten gestern in der alten Dorfschule die Heimatstube.
Dabei gab es auch hinreichend Gelegenheit „Danke“ zu sagen: Der besonderer Dank des Bürgermeisters galt Karl-Friedrich Kehnscherper, für dessen großes Engagement um den Erhalt der wertvollen regionalen Heimatgutes. Dem „Bedankten“, Karl-Friedrich Kehnscherper, ehemals Schulleiter in Wustrow, stand die Freude und Erleichterung über das Erreichte denn auch regelrecht ins Gesicht geschrieben. Auch Kehnscherper hatte „Danke“ zu sagen und zwar allen, die halfen, den kulturellen Ort zu schaffen. „Wenn einer mich fragte – Karl-Friedrich, wie kann ich dir helfen, was brauchst du noch? – war das für mich immer wieder ein Energieschub und ich wusste, es ist für die Anderen auch wichtig, was ich tue“ bekannte Kehnscherper.
Zur Eröffnungsveranstaltung gestern kam auch der Amtsvorsteher der Mecklenburgischen-Kleinseenplatte Thomas Müller, der den Wustrowern Hochachtung dafür zollte, dass sie trotz angespannter Haushaltslage solch ein Vorzeigeobjekt der Zeitgeschichte auf den Weg brachten.
Auch Hildegard Sakowski, die Ehefrau des im Dezember 2005 verstorbenen Schriftstellers Helmut Sakowski fand lobende Worte. „Mein verstorbener Mann, wäre erfreut gewesen über die Ausstellung seines Arbeitszimmers und die dazugehörige Handbibliothek. Man spürt die Herzlichkeit im Umgang mit seinem Andenken“, resümierte die Witwe, die mit Sohn Jan und dessen Lebensgefährtin Christine Glesmer zur Einweihung angereist war.
Die Wesenberger Heimatstube ist im Mai vorerst mittwochs von 15 bis 17 Uhr, sowie am Pfingstsonntag und Pfingstmontag von 10 bis 11.30 Uhr geöffnet. An den anderen beiden Maisonntagen ist von 10 bis 11.30 Uhr auf. Besuchszeiten können auch nach telefonischer Vorabsprache unter 039828 20215 vereinbart werden.

 

Quell: Nordkurier vom 05.05.2008 




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