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Haushaltsdefizit durch Auskehr-Forderungen
„Reingerissen hat uns die Auskehr, die wir an das Land zahlen müssen“, sagte er.
Der Grund für die aufzubringende Summe war nach der Wende der Verkauf von Erholungsgrundstücken, die zwar von der Gemeinde verwaltet wurden, ihr aber nicht gehörten. Darum stellte das Land die Auskehr-Forderungen. Um so etwas in Zukunft zu vermeiden, wird nur noch das verkauft, was eindeutig Gemeindeeigentum ist, so der Bürgermeister. Die jetzt fehlenden 114 000 Euro sollen durch den Verkauf von gemeindeeigenen Ackerflächen ausgeglichen werden.
Während sich Priepert ansonsten immer in einer guten Haushaltslage befunden habe, sei die Gemeinde durch die Auskehr ins Minus gekommen. Wenn jetzt die restlichen 114 000 Euro auch noch gezahlt würden, sei damit die letzte Rate der „Auskehr-Schulden“ abgelöst. „Dann kann Priepert im Jahr 2009 schuldenlos praktisch bei Null anfangen, und wir können uns auch wieder mit Investitionen beschäftigen“, erklärte Manfred Giesenberg. Er denkt dabei beispielsweise an die Straße an der Freiheit, die Badeinsel und das Sonneneck am Großen Priepertsee, den Bürgersteig von der Bushaltestelle, das Betreute Wohnen und den Jugendklub.
Der Haushalt ist ein Thema der nächsten Sitzung der Gemeindevertreter, die am 22. Mai stattfindet.
Quelle: Nordkurier vom 14.05.2008




