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VMS soll alle Rechte behalten
Hintergrund der Erklärung ist die Tatsache, dass im Oktober die Linien-Nutzungsrechte im gesamten südlichen Teil des Landkreises auslaufen und darum noch in diesem Monat neu beantragt werden müssen. „Bisher hält die VMS alle Konzessionen im Landkreis und ist so in der Lage, ihre Aufgaben rationell zu erfüllen“, heißt es in der Erklärung. Aus Sicht des Landkreises gebe es keine Veranlassung, die Konzessionen einem Konkurrenzanbieter zu übertragen. Ein entsprechender Verkehrsvertrag, der die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und VMS für die kommenden acht Jahre regelt, befände sich kurz vor dem Verhandlungsabschluss. Mit der Entscheidung seien Arbeitsplätze gesichert worden. Den Beschluss zur Fortschreibung des Nahverkehrsplanes hat der Kreistag bereits am 28. Mai gefasst.
Eine Neuerung soll es dennoch geben: Laut Beschluss sollen die einzelnen Linien zu sogenannten Linienbündeln zusammengefasst werden. Damit solle die wirtschaftliche Verkehrsgestaltung im Wettbewerb unterstützt werden. Zum Beispiel soll so laut Heiko Kärger, Aufsichtsratsvorsitzender der VMS, verhindert werden, dass sich einzelne Firmen besonders lukrative Linien sichern, was der VMS schaden würde. Zudem werde die Monopolbildung verhindert. Heiko Kärger zufolge ergeben sich aus all dem keine Veränderungen für die Verbraucher – weder bei den Fahrpreisen, noch bei den -plänen.
Quelle: Nordkurier vom 04.06.2008




