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Verein ersinnt spannende Geschichten


Priepert. Das Vereinsleben in Priepert ist sehr vielfältig. Das ist ein Grund dafür, warum die Gemeinde im bundesweiten Wettbewerb um das schönste Dorf im vergangenen Jahr so erfolgreich war.

Um den Schwung der ehrenamtlichen Arbeit, der mit dem Wettbewerb noch größer wurde, zu erhalten, gründeten sieben Aktive 2007 einen weiteren Verein – den „Dorf Natürlich Leben“.
„Wir haben von Anfang an betont, dass wir einer neben vielen Prieperter Vereinen sind und uns nicht als eine Art Dachverband sehen“, unterstreicht der Vereinsvorsitzende Gerhard Gönner. Der Verein will vielmehr Dinge anschieben, die Priepert auch für Urlauber interessanter machen und dazu beitragen, dass die Touristen gern wiederkommen und so auch Arbeit im Dorf sichern und schaffen, erklärt der Vorsitzende und ergänzt: „Es geht also nicht nur darum, die Gäste zu unterhalten, sondern so auch Existenzgrundlagen zu schaffen. Tourismus ist mit Abstand die Wichtigste Perspektive.“
Dazu zählen zum Beispiel Ausstellungen, die in der Kirche, die während der Saison zu den „Offenen Kirchen“ zählt, zu sehen sind. In diesem Monat handelt es sich um eine Fotoausstellung, die die Dorfentwicklung seit 1970 zeigt. Spannend ist es, die „Früher-später-Fotos“ anzusehen und im Vergleich festzustellen, wie zum Beispiel die Gaststätte oder der Konsum früher aussahen und sich heute präsentieren.
Ein weiteres spannendes Vorhaben wurde im Winter entwickelt: „Geschichte und Geschichten von Priepert“. Dazu wurden die alten Prieperter befragt, die viel Interessantes von früher erzählten. Diese Erzählungen sind eine Grundlage für Führungen, die demnächst zweimal pro Woche abends angeboten werden sollen, berichtet Gerhard Gönner. Diese Führungen macht unter anderem Karl-Joachim Simon, der dazu ebenfalls seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse einbringen kann. Wie bei anderen Vorhaben auch bemüht sich der Verein um Fördermittel, um die Finanzierung auf die Beine zu stellen. In diesem Fall war „Natürlich Leben“ mit dem Konzept für die Führungen beim „Kleinprojekt Lokales Handeln für soziale Zwecke“ erfolgreich. Ein weiteres Anliegen ist die Erhaltung und Pflege der Natur. So starteten die Mitglieder im Frühjahr einen Subotnik zur Reinigung der Uferbereich. Auch die Anlage der Allee zur Fleether Brücke wurde in den Arbeitseinsatz einbezogen.
Wer Interesse hat, im Verein mitzuarbeiten, kann sich bei Gerhard Gönner unter Telefon 039828 20488 melden.

 

Quelle: Nordkurier vom 24.06.2008 




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