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Burgfest in Wesenberg


Wesenberg. Aus welchen Gründen Wesenberg eine Weltstadt ist, erfährt man, wenn man am Sonnabend, dem 5. Juli, das Burgfest besucht und sich um 10.30 Uhr die Eröffnungsrede von Fürst Nikolaus von Werle, einst Gründer der Stadt, anhört.

Der rezitiert zum Beispiel: „In Manhattan folgte man dem Wesenberger Plan und legte die Stadt in Rechtecke geordnet an. Selbst Moskau hat bei uns geklaut und den Kreml nach unserer Burg gebaut.“ Das mittlerweile 15. Burgfest ist zugleich auch ein unterhaltsamer Ausflug in die Stadtgeschichte, bei dem die Besucher etwas lernen können. Beispielsweise, dass Wesenberg höchstwahrscheinlich eine im Mittelalter geplante Stadtanlage ist, die – siehe oben – weltweit kopiert wurde. Um die Stadtanlage geht es im Historischen Schauspiel am 5. Juli um 15.30 Uhr.
Nicht nur Wissen ist für die Festbesucher zu holen, sondern ebenfalls Preise. So spendiert der Gewerbeverein als 1. Preis beim Wissenstest, der am Sonnabend um 19 Uhr ausgewertet wird, einen Farbfernseher. Es lohnt sich also, mitzumachen, sagt Bürgermeister Helmut Hamp. Er empfiehlt ebenfalls den Burggesang am Freitag, dem 4. Juli: „Es ist immer wieder ein Erlebnis, das Zusammenwirken der Chöre des Burgvereins – der Burgsängers und des Woblitzchores – zu erleben“, betont das Stadtoberhaupt. Am Sonnabend wird um 14 Uhr auf dem Marktplatz ein richtiger Weltmeister begrüßt, wer das ist, verrät der Bürgermeister noch nicht. Danach steigt zum ersten Mal in der Geschichte des Burgfestes im Werlesaal ein bunter Nachmittag mit Berliner Musik und Humor. Ausreichend „Rummel“ und Kulinarisches gibt es beim Fest, zu dem der Eintritt frei ist, auf dem Markt und der Festwiese.

 

Quelle: Nordkurier vom 27.06.2008




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