Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten im Archiv

Schüler essen „Hühnchen afrikanisch“


Mirow. Beim Fest in der Mirower Grundschule, das zugleich der „Tansania-Tag“ war, gab es aus dem Kessel etwas ganz besonderes zu essen – „Hühnchen afrikanische Art“.

Es bestand aus Hühnchen, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Tomaten und Ketchup. Die Nudeln kamen gleich hinzu, weil man in Afrika immer alles in einem Topf kocht, erzählte eine der Köchinnen. Das Rezept stammte aus einem afrikanischen Kochbuch. Das Gericht sah etwas ungewöhnlich aus, aber es schmeckte den Schülern.
Beim Fest in Mirow waren drei Gäste aus Tansania zu Gast. Unter ihnen Iddi Msuya, Direktor der Staatlichen Grundschule von Ntenga, das liegt im Nordosten des Landes, in der Kilimandscharo-Region. Mit Ntenga bestehen die partnerschaftlichen Beziehungen. Iddi Msuya erzählte von seiner Grundschule, was für die Mirower Schüler sehr interessant war. In seiner Schule lernen 325 Schüler, 45 pro Klasse. Alle müssen zu Fuß zur Schule kommen, Busverkehr gibt es dort nicht. In der Schule sind Schüler von der 1. bis zur 7. Klassenstufe. Unterricht findet immer von 8 bis 16 Uhr statt, als Sprache wird Kisuaheli genutzt, berichtete Iddi Msuya. Und so passte es gut, dass der Schulchor zum Schluss das Lied „Bruder Jakob“ auf deutsch, englisch und Kisuaheli sang.
Während des Tansania-Tags beschäftigten sich die Mirower Grundschüler natürlich mit dem südafrikanischen Land. Zum einen hatten sie Gelegenheit, ihre Fragen über Tansania den Gästen zu stellen. Eine Gruppe von Kindern befasste sich mit der Trommelmusik des afrikanischen Landes, so dass sie beim Fest gleich etwas vorspielen konnte. Andere Kinder hatten aus Plastiktüten, Zeitungen, Sägespänen und Klebeband Fußbälle gebastelt wie tansanische Kinder, die sich im Laden keine Bälle leisten können. Und die Mirower Schüler führten gleich vor, wie man mit diesen Bällen spielen kann.
Zum Abschied schenkte Iddi Msuya den Gastgebern ein aus Holz geschnitztes Nashorn, er erhielt Materialien über Mirow als Dank.

 

Quelle: Nordkurier vom 14.07.2008 




[nach oben] [Feedback] [drucken]