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Insel zwischen Party und Kunstmeile
Vereinsvorsitzender Rainer Smentek, Inhaber des Seehotels, gehört zu denen, die sehr unzufrieden sind, weil es ihrer Meinung nach viel zu langsam vorwärts geht auf dem Eiland. „Das Schloss ist seit 28 Jahren eine Baustelle – und es sind zu wenige Fortschritte zu verzeichnen. Da geht Potenzial für den Tourismus und so für Mirow verloren“, erklärt er. Darum gehört der Inselverein auch zu den Unterzeichnern eines Briefes von drei an ort und Stelle wirkenden Vereinen, die sich an den zuständigen Minister Otto Ebnet wandten, in dem sie auf ihren Unmut hinweisen. Die Antwort steht noch aus (Der Nordkurier berichtete).
Der Inselverein sieht seine Aufgabe vor allem darin, Veranstaltungen auf der Insel zu organisieren. In diesem Jahr wurde am 5. Juli mit der „1. Dance-Party“ in die Saison gestartet. Nächster Höhepunkt ist das traditionelle Inselfest, das vom 1. bis 3. August stattfindet. Die Vorbereitung und Durchführung dieser Großveranstaltung liegt in den Händen des Vereins und des Seehotels, der Verein kümmert sich vor allem um die Stände.
Als herausragendes Ereignis für den Inselverein bezeichnen die beiden Vorstandsmitglieder Christa Grählert und Carmen Pfeiffer den mittlerweile 3. Kunstmarkt, der am 16. und 17. August stattfindet. Die Organisation erfolgt gemeinsam mit der Vereinigung Kirchturm e. V., weil zum gleichen Termin das Kirchturmfest gefeiert wird. Zum Markt werden 35 bis 40 Künstler erwartet. „Die Kommission zur Vorbereitung, zu der die Keramiker Ilja Strittmatter und Frank Verchau sowie Ulla Pape und Carmen Pfeiffer gehören, sorgt dafür, dass wirklich nur Qualität auf die Insel kommt“, berichtet Christa Grählert. Und Rainer Smentek ergänzt: „Der Kunstmarkt hat sich gut etabliert.“
Vertreter der drei Inselvereine – als dritter gehört der Residenzschlossverein dazu – treffen sch regelmäßig, um eng zusammen arbeiten zu können, unterstreicht Rainer Smentek. Denn obwohl das Schloss, nach dem sie auf der Schlossinsel häufig von Urlaubern gefragt werden, immer noch nicht fertig ist, sehen sie sich in der Verantwortung, möglichst viele Touristen auf die Insel zu holen, weil das für die wirtschaftliche Entwicklung Mirows so wichtig ist, erklärt Rainer Smentek.
Quelle: Nordkurier vom 21.07.2008




