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Neuer Feuerwehrchef in Mirow
Der 45-Jährige hat das Amt übernommen, weil sein Vorgänger aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war.
Der hauptberufliche Forstwirt bevorzugt nach eigenen Angaben einen „demokratischen“ Führungsstil. Er will, wie er sagt, seinen Kameraden in vielen Entscheidungen Mitspracherecht einräumen. Seit 30 Jahren engagiert sich der Vater eines 17-jährigen Sohnes und einer 21-jährigen Tochter für die Brandschützer. Zuletzt war er als stellvertretender Wehrführer aktiv. Neben der Leitung der Mirower Wehr hat Ingo Mahnke das Amt des Amtswehrführers inne.
Als Ziel formulierte der Familienvater unter anderem, er wolle den „Personalbestand sichern“. Das solle über intensive Nachwuchsarbeit geschehen. Ferner wolle er die Bemühungen um ein neues Einsatzleitfahrzeug fortsetzen. Der alte T2-Bus entspreche nicht mehr den Sicherheitsanforderungen. Zudem hat Ingo Mahnke vor, „das Ausbildungsproblem“ in Angriff zu nehmen. „Mindestens zwei weitere Kameraden müssen noch in diesem Jahr einen Lkw-Führerschein machen“, sagte er. Erst in der vergangenen Woche sei die Bedeutung der Laster-Lizenz erneut deutlich geworden: Die Mirower konnten zu einem Brand im Landkreis Müritz nicht ausrücken, weil kein Maschinist mit Lkw-Fahrerlaubnis vor Ort war.
Die Freiwillige Feuerwehr Mirow hat 89 Mitglieder. Als Stützpunktfeuerwehr verfügen die Mirower über vier Fahrzeuge. Die Männer und Frauen sind neben der Absicherung von Mirow auch für den überörtlichen Einsatz zuständig. Ihnen steht Technik für alle Eventualitäten zur Verfügung. In diesem Jahr haben die Kameraden bereits acht Brandeinsätze und vier Hilfeleistungen bewältigt.
Quelle: Nordkurier vom 04.08.2008




