Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten im Archiv

Keramikzirkel besteht schon 37 Jahre


Mirow. Seit 37 Jahren gibt es sie schon – die Mirower Keramikstube. Dass sie schon so lange besteht, verrät, wie beliebt diese Form der Freizeitbeschäftigung ist.

Als sie gegründet wurde, hatte sie einen ganz anderen Namen: Zirkel für künstlerisches Volksschaffen der Schiffswerft Rechlin hieß die Vereinigung damals, berichtet Ursel Walter, die seit 1995 Vorsitzende des inzwischen eingetragenen Vereins ist. Wenn auch der Name nicht blieb – so zumindest der Spaß an der kreativen Arbeit mit Ton, versichern auch Renate Lippe und Heide Thal, die gemeinsam mit der Vorsitzenden den Verein beim Kirchturmfest präsentierten. Die enge Verbindung zum Kirchturmverein besteht übrigens schon seit Jahren.
Die elf Frauen und der eine Mann der Keramikstube befassen sich zumeist mit der so genannten Aufbaukeramik. Das heißt, dass die Arbeiten nicht auf der Töpferscheibe entstehen, sondern – wie es der Name sagt – aus Ton aufgebaut werden. Auch das Gießen und das Ausformen gehört zu den Techniken, die in der Keramikstube angewendet werden. Wenngleich die Mitglieder gern im Verein zusammenarbeiten, hat doch jeder seine eigene Handschrift, man erkennt, von welcher Hand eine Arbeit geschaffen wurde, betont die Vorsitzende und ergänzt: „Das macht die Vielfalt unserer Arbeit aus. Und es macht einfach Spaß.“
Die Mitglieder des Vereins treffen sich immer mittwochs um 19 Uhr im Aastannenweg 7 im ehemaligen Kontoreigebäude des Sägewerks. Diese Baracke hat der Keramikstube e. V. auf Erbbaupacht von der Stadt übernommen, so besitzt der Verein ein sicheres Zuhause. Wer sich gern einmal mit dem Töpfern befassen möchte, ist bei den Vereinstreffen gern gesehen, betont Ursel Walter. Den Mitgliedern der Keramikstube schwebt vor, auch einen Vormittagstermin anzubieten. Denn gerade ältere Mirower, die Interesse am Töpfern haben, möchten abends nicht mehr durch die Stadt laufen, erklärt sie. 

 

Quelle: Nordkurier vom 20.08.2008




[nach oben] [Feedback] [drucken]