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Etwa 100 Jobs in Aussicht gestellt


Lärz. Die zukünftige gewerbliche Entwicklung auf dem Flugplatz in Lärz scheint langsam Formen anzunehmen.

„Es soll dort nicht nur Flugzeugtechnik – zum Beispiel von Kleinsthubschraubern – neu gebaut beziehungsweise repariert werden. In Zukunft wird ein größeres Unternehmen seine Pforten am westlichen Rand des Flugplatzes öffnen“, erklärt Geschäftsführer Hans-Jörg Voigtländer noch ein wenig geheimnisvoll das „besondere Highlight“.
Dieses Unternehmen soll Glasfaserverstärktes Kunststoffrohr (GfK) produzieren. „Mit dieser Gesamtentwicklung auf dem Flugplatz werden in Lärz zirka 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Bereits Anfang nächsten Jahres wird Produktionsbeginn sein“, sagt Voigtländer weiter.
Die bereits ansässige Müritz- Airpark GmbH, die schon den gesamten südlichen Teil des Flughafens gekauft hat, werde dabei jedoch nicht Co-Partner des neuen Unternehmens sein. Die „Süd-Investoren“ erarbeiten derzeit mit der Gemeinde Lärz, der Verwaltung in Röbel und dem Müritzkreis einen Bebauungsplan zur Errichtung eines Fliegerdorfes, wie Voigtländer erklärt. „Das Prinzip ist dabei klar: Jemand kauft sich ein Grundstück und baut darauf ein Haus mit Garage. Nur dass in diese nicht das Auto gefahren wird, sondern der Privat-Jet. Und zwar auf direktem Wege von der Landebahn über einen Rollweg auf die Einfahrt.“ Das Ganze nenne sich dann „flying-in-community“.

 

Quelle: Nordkurier vom 21.08.2008 




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