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Erlebniswelt-Projekt kann jetzt starten


Mirow. Jetzt kann es endlich losgehen mit der Sanierung des nassen und muffigen Kellers des Familienzentrums in Mirow – der Zuwendungsbescheid dafür vom Amt für Landwirtschaft Altentreptow ist eingetroffen (das Amt betreut sämtliche Projekte der Leader-Förderung der EU in der Region).

Sehr zur Freude der Mitarbeiter des Zentrums. Leiterin Edda Augustin: „Das gesamte Wasser vom Weinberg läuft uns in den Keller, wir haben Schichtwasser. Darum ist die Sanierung auch für die Sicherung des ganzen Gebäudes so wichtig.“
Es geht aber nicht nur darum, mehr Sicherheit zu schaffen, es geht auch um mehr Raum für das Familienzentrum, darum wird gleichzeitig das Projekt „Kreative Erlebniswelt Souterrain“ gestartet, berichtet Manuela Gundlach, stellvertretende Leiterin, die sich mit diesem Projekt intensiv beschäftigte und beschäftigt. Sie geht davon aus, dass Ende September die Bauarbeiten starten. „Es ist ein richtig großes Vorhaben, Sanierung und Erlebniswelt haben einen Kostenumfang von 200 000 Euro“, sagt sie und ergänzt, dass die EU dieses Projekt fördert, um dem Leben und dem Miteinander im ländlichen Raum mehr Möglichkeiten zu geben.
In der Erlebniswelt werden eine „Bewegungsbaustelle“, das ist ein Sportraum, eine Kreativwerkstatt sowie ein Sinnes- und Klangraum eingerichtet. Der Sportraum steht vor allem den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung, damit sie Gelegenheit haben, sich mehr zu bewegen. In die Werkstatt kommt ein Töpferofen. Außerdem gibt es in der Werkstatt die Gelegenheit, mit anderen Materialien kreativ tätig zu sein, erläutert Manuela Gundlach. Im Sinnes- und Klangraum finden Einzelne Ruhe oder Kinder können in kleinen Gruppen Musik machen und singen. Schließlich soll der alte Kellereingang durch einen neuen ersetzt werden, zu dem man auch trockenen Fußes vom Haus aus zum Keller Zutritt hat.
Wenn der nasse Keller durch das jetzt laufende Projekt eine neue Erlebniswelt geworden ist, sind noch nicht alle Vorstellungen von der Verwandlung des alten Gebäudes in ein modernes Mehrgenerationenhaus verwirklicht, sagen Edda Augustin und Manuela Gundlach. So ist daran gedacht, die Möglichkeiten für die Betreuung von Krippenkindern auszubauen, zur Förderung von Vorhaben dieser Art existiert ein Bundesprogramm. Es ist zu erwarten, dass das Familienzentrum mit seiner Kompetenz, tragfähige Konzepte zu erarbeiten, es auch in diesem Fall wieder schaffen wird, Fördermittel zu bekommen.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 30.08.2008



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