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Grundschüler erobern neue Spielgeräte


Wesenberg. Die Schüler der 1. bis 4. Klassen der Regionalen Schule mit Grundschule in Wesenberg waren gestern gar nicht zu halten, als der neue Pausenhof für die Grundschüler feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde.

Die Kinder stürmten zu den drei verschiedenen neuen Geräten und eroberten sie in spielerischer Weise. Aus Anlass der Übergabe wurde ein kleines Grundschulfest gefeiert, bei dem es bei sommerlichem Wetter auch ein Eis für alle Mädchen und Jungen gab. Ganz ungewohnt war für die Kinder, Lehrer und Gäste, dass Bärbel Biggemann, die die Schule viele Jahre leitete, gestern als Gast bei der kleinen Feier anwesend war. Denn sie arbeitet inzwischen im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Am 1. September übernahm Jürgen Gentzen die Leitung der Schule. „Auch weil der Pausenhof sozusagen aus der Feder von Frau Biggemann stammt, ist sie natürlich gern gesehener Gast“, sagte der neue Leiter.
Zu Gast waren ebenfalls Thomas Müller, Vorsteher des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte, das Träger der Schule ist, Verwaltungschefin Karola Kahl und Petra Mewes, Leiterin der Allgemeinen Verwaltung des Amtes. Das Projekt Pausenhof wurde über den Amtshaushalt finanziert, weil das Amt Träger der Bildungseinrichtung ist. Thomas Reggentin, Leiter des Fachdienstes Bauen/Sicherheit und Ordnung, habe geprüft, ob es für solche Vorhaben Fördermöglichkeiten gibt, das sei aber nicht der Fall gewesen, berichtete Thomas Müller.
Das Schulumfeld soll in weiteren Schritten weiter gestaltet werden, dafür bedarf es dann aber der Förderung, sagte Karola Kahl. Als nächstes sollen die Regenentwässerung saniert werden und die Wege, die sich zum Teil in schlechtem Zustand befinden, erneuert werden. In jedem Jahr werden Mittel für Investitionen in den Amtshaushalt eingestellt, so dass Schritt für Schritt auch in der Schule und drumherum Vorhaben verwirklicht werden können, ergänzte Thomas Müller. So sei noch die Gestaltung der Kleinsportanlage geplant.
Und ein so genanntes „Grünes Klassenzimmer“ ist vorgesehen. Draußen im Freien wird dafür eine bestimmte Fläche mit einem Sonnensegel überspannt, so dass, wenn das Wetter es zulässt, auch Unterricht im Grünen stattfinden kann, erläuterte Bärbel Biggemann, die sich auch über so eine Form von Schule kundig machte. Und auf Wunsch vieler Schüler sollen Ruhezonen mit entsprechender Begrünung rund um die Schulgebäude angelegt werden.

 

Quelle: Nordkurier vom 03.09.2008 




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