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Volkssolidarität sorgt sich um alle


Mirow. Dass die Mirower Ortsgruppe der Volkssolidarität kein Verein Kaffee trinkender Omas ist, zeigt sich schon allein darin,

dass die Ortsgruppe einen Patenschaftsvertrag mit dem FSV Mirow/Rechlin abgeschlossen hat und zum Beispiel den Kindern neue T-Shirts sponserte. Und seit Dezember 2006 nutzen Mitglieder der Volkssolidarität den Aufenthaltsraum der Fußballer im Sportlerheim für Klubarbeit und Handarbeitsgruppe.
„Es gibt eine gute Zusammenarbeit, wir kümmern uns zum Beispiel um das Blumenbeet vor dem Sportlerheim“, berichtet Waltraut Skorupski, stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe. Lange Jahre war Grete Hollnagel Vorsitzende. Ihr großes Verdienst ist es, dass die Ortsgruppe durch sie mit der Wende und unmittelbar danach weiterlebte und es erfolgreich weiterging. Heute ist sie Ehrenvorsitzende, betont Waltraut Skorupski.
Die Handarbeitsgruppe (montags, 14 bis 16 Uhr) und die Klubarbeit (dienstags, 14 bis 16 Uhr) sind zwei Fixpunkte in der Arbeit. Den Klub leitete viele Jahre lang Brigitte Hemker, jetzt übernahm das Adi Günther. Im Klub wird immer über das Neueste gesprochen, auch über Politik. Für Kaffee und Kuchen, um beides kümmert sich Adi Günther, werden von jedem Teilnehmer zwei Euro eingesammelt, außerdem wird monatlicher Klubbeitrag kassiert, damit die Klubarbeit läuft, erläutert die Hauptkassiererin Erna Klawuhn.
Die Ortsgruppe, zu der über
80 Mitglieder gehören, trifft sich einmal im Jahr zur Versammlung. Auch dann geht es um aktuelle Informationen und um die Pläne für das Jahr. 2008 gab es zum Beispiel drei Tagesausflüge – zum Frühlingsfest der Vereine im Neustrelitzer Tiergarten, zum Müritzeum in Waren und ein Fahrt auf der Peene bis zum Kummerower See, erzählt Waltraut Skorupski, die das gemeinsam mit Erna Klawuhn organisiert. Gern nehmen die beiden die umfangreiche Arbeit auf sich. Schon traditionell werden Feste im Jahresverlauf gefeiert – so das Frühlingsfest, die Frauentagsfeier, den Herbsttanz, in diesem Jahr am 7. Oktober, und die Weihnachtsfeier.
Der sozusagen finanzielle Höhepunkt des Jahres ist die Sammlung, die im August und September stattfand. Dabei kommen jährlich rund 1500 Euro zusammen. 65 Prozent davon bleiben in der Ortsgruppe, die damit zum Beispiel Zuschüsse für die Ausflüge finanziert oder auch für alle Mitglieder als kleines Dankeschön ein kleines Päckchen zu Weihnachten packt.
Ein Ereignis der jüngsten Zeit, an dem sich die Volkssolidarität beteiligte, war das Mirower Fest der Vereine. Die Ortsgruppe übernahm den Kuchenbasar – und nicht nur Mitglieder rührten Kuchenteig.

 

Quelle: Nordkurier vom 20.09.2008




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