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Drache „Fangdorn“ kämpft mit
Mit einer „Drachendemo“ wollten die Mitglieder des Vereins „Freier Himmel“ wieder auf sich aufmerksam machen. Als Thema nahmen sich die Bombodrom-Gegner den so genannten „Alpha-Punkt“ vor. Er ist ein bestimmter Bereich, südlich der Müritz in der Nähe von Lärz und Ichlim gelegen, den alle Kampfjets aus jeglichen Richtungen passieren sollen.
„Durch diesen Alpha-Punkt kann man sich zwar ungefähr die Flugrichtungen vorstellen, aber es wird dadurch keine Entlastung für den umliegenden Raum geben“, erklärte Vereinssprecherin Barbara Lange. „Der Punkt ist entstanden, als schon längst klar war, dass der gesamte Bereich als touristisches Ziel ausgebaut werden soll. Ein Gebiet mit Tourismusschwerpunkt und Alpha-Punkt zugleich ist ein eklatanter Widerspruch“, schimpfte Lange. Ihr Mitstreiter Gerhard Schneider zeigte sich zumindest über die landespolitische Unterstützung erfreut. „Kontinuität trotz Ministerpräsidentenwechsel“ fasste er das Versprechen von Erwin Sellering (SPD), Nachfolger von Harald Ringstorff, zusammen, dass man im Kampf gegen das Bombodrom auf ihn zählen kann.
Zum Abschluss der Veranstaltung haben die zahlreich erschienenen Anhänger nach dem Motto „Der Himmel den Papierdrachen, nicht den Kampfjets“ etliche „Flugobjekte“ steigen lassen – zur Freude von Bühnendrache „Fangdorn“. Er hat zurzeit Bühnenpause und feuerte seine Kollegen vom Boden aus an – so laut, dass Bettina Paetsch ihre Aufforderung wohl erfüllt sah.
Quelle: Nordkurier vom 13.10.2008




