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Erster Teil der Kirchhofsmauer saniert
Joachim Willmer und Eberhard Kühn vom Tiede Bauhof Altstrelitz haben schadhafte Steine ausgewechselt und die Backsteine insgesamt mit Muschelkalk konserviert und geschützt. So soll der schnelle Verfall, dem die Mauer ausgesetzt war, zumindest verzögert werden. An der uralten Ulme wurden aus Stabilitätsgründen drei Holzfelder eingezogen. „Das Regenwassser lief zum Teil schon von oben durch Risse hinein, das war natürlich nicht gut für das Mauerwerk, diese Risse wurden abgedichtet“, berichtete Joachim Willmar. An einigen Stellen wuchsen sogar Sträucher auf der Mauerkrone.
Dass die Sanierung der Kirchhofsmauer beginnen konnte, ermöglichte eine Spendenaktion, zu der 2006 aufgerufen wurde. Gemeinde und Kirchgemeinde unterstützen die Aktion. Bisher kamen insgesamt 12 000 Euro an Spenden zusammen, erklärte Pastor Torsten Morche. In diesen 12 000 Euro sind 5 000 Euro enthalten, die auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten Michael Körner aus dem Zukunftsfonds der SPD-Landtagsfraktion im Jahr 2007 in das Projekt einfließen konnten. In jenem Jahr war dieser Fonds für solche Vorhaben gedacht, die Tourismus und Kultur verbinden. Unterstützt wurde die Aktion zum Beispiel auch von der Prieperter Damenkapelle „Dakaprie“, die im Mai vergangenen Jahres ein Benefizkonzert für die Aktion „Rettet die Kirchhofsmauer“ auf die Beine stellte. Zu der bereits genannten Spendensumme von 12 000 Euro kamen noch einmal 12 000 Euro vom Kirchenkreis Stargard, so dass die Arbeiten beginnen konnten.
Wie und wann die Sanierungsarbeiten an den verbleibenden Abschnitten der Kirchhofsmauer weitergehen, wenn dieser Tage der erste Abschnitt beendet sein wird – darüber soll demnächst beraten werden, sagte Torsten Morche.
Quelle: Nordkurier vom 16.10.2008




