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Luisenjahr 2010 wirft seine Schatten voraus


Restaurierungsmaßnahmen in Mirower Fürstengruft können beginnen.

Am 21.10.2008 übergaben Claus Friedrich Holtmann, Vorsitzender des Vorstands der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und Andrea Binkowski, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz im Beisein der Landrätin Katrin Dollinger-Knuth, die Förderzusage von Stiftung und Sparkasse an Joachim Thal, von der Vereinigung Kirchturm Mirow e.V., in der Schlosskirche St. Johannes in Mirow, Landkreis Mecklenburg-Strelitz. „Nur wer um die Vergangenheit weiß, hat eine Zukunft“, so Holtmann und unterstrich die Bedeutung der Fürstengruft als Erbbegräbnisstätte der Mecklenburg-Strelitzer Herzöge für das kulturelle Selbstverständnis der Menschen in der Region aber auch darüber hinaus.
Die Förderung der Stiftung ist in einem ersten Schritt für die wissenschaftliche Bestandsaufnahme und die notwendige Restaurierung der Särge von Großherzog Carl Ludwig Friedrich I (1741 - 1816) und Friederike Caroline Luise (1752 - 1782), den Eltern von Königin Luise, der Königin der Herzen, bestimmt. Die Arbeiten sollen bis zum 200. Todestag Luises 2010 abgeschlossen sein.
Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung ist ein Gemeinschaftswerk aller Sparkassen Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburgs, Sachsens und Sachsen-Anhalts. Seit ihrer Errichtung im Jahre 1995 hat die Stiftung gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort mehr als 1190 Projekte mit über 32 Millionen Euro unterstützt, davon allein in Mecklenburg-Vorpommern 182 Projekte mit über 5 Millionen Euro. Die für die Projekte erforderlichen Finanzmittel werden aus Erträgen des Stiftungsvermögens, dem überörtlichen Zweckertrag der Sparkassenlotterie „PS-Lotterie-Sparen“ und den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen aufgebracht. Die Sparkassenorganisation unterstreicht damit ihre Rolle als größter nicht-staatlicher Kulturförderer in Deutschland.

 

Quelle: Pressemitteilung Landkreis Mecklenburg- Strelitz vom 21.10.2008




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