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Kirche ermutigt zu breitem Protest



Mecklenburg-Strelitz. Die Landessuperintendentin Christiane Körner hat dazu aufgerufen, den Protest gegen das Bombodrom zu unterstützen.

Es sei unerlässlich, dem Protest gegen das Bombodrom noch mehr Gewicht zu verleihen. Immerhin gehe es „um die Zukunft unserer Region, um Lebensqualität, und Entwicklungspotenziale, um solch ein wichtiges Standbein wie den Tourismus“, so die leitende Geistliche des Kirchenkreises Stargard. Sie werde das Anliegen verstärkt im Kirchenkreis und auch in der Landeskirche thematisieren, erklärte Christiane Körner. Es werde Zeit, „dass in Berlin für die Zukunft unserer ohnehin schwachen Region entschieden wird. Und noch ist nichts entschieden.“
Bürgerinitiativen wie der „Freie Himmel“ hätten bereits seit langem darauf hingewiesen, dass die Flugplätze Laage und Trollenhagen mit in das Konzept für das Bombodrom einbezogen werden könnten. Das nun bekannt gewordene Papier des Bundesverteidigungsministeriums habe diese Vermutungen bestätigt. Der Tiefflug der Kampfjets werde sich definitiv nicht nur am unteren Südrand des Landes abspielen, er treffe weite Teile des Landes – insbesondere die mecklenburgische Seenplatte. Vollkommen neu sei, dass die Existenz der Bundeswehrstandorte von der Inbetriebnahme des Bombodroms abhängig gemacht werden sollen (Der Nordkurier berichtete). Eurofighter und auch Flakraketen könnten nur effizient üben, wenn ein entsprechender Luft-/Bodenschießplatz in der Nähe sei: Das Bombodrom bekomme als europäischer Hauptübungsplatz immer mehr Gewicht, so Körner.

 

Quelle: Nordkurier vom 08.11.2008




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