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Kampf um Brücke geht weiter
Für Radwanderer und Fußgänger, für den sanften Tourismus, sei die Querung des Flusses wichtig, um die Landschaft bei Drosedow erkunden zu können, erklärte Hans-Joachim Hoffmann von der Initiative. Allein, es fehlen 25 000 Euro, um den Neubau zu finanzieren.
Erst im Oktober hatten Einheimische und Urlauber in einer Gemeinschaftsaktion den alten, verrotteten Knüppeldamm abgerissen (Der Nordkurier berichtete). Er war so marode, dass er aus Sicherheitsgründen seit zwei Jahren gesperrt war. Auch die alte Zuwegung wurde teilweise renaturiert. Die Campingplätze C 27 und C 28 hatten sich an dem Arbeitseinsatz ebenfalls beteiligt. „Unseren Campern liegt viel daran, dass das Ding wieder in Gang kommt“, hatte C 27-Betreiberin Annerose Zobel gesagt. Rüdiger Delmas, Betreiber des Campingplatzes C 24 Bibertours, hat Unterstützung bei der Holzbeschaffung zugesichert.
Die Gemeinde Wustrow will den Wiederaufbau finanzieren. Das Landwirtschaftsministerium stellt 95 Prozent Förderung bereit. Laut Hans-Joachim Hoffmann verbleibt jedoch trotzdem ein Eigenanteil von etwa 40 000 Euro, der von der Gemeinde in naher Zukunft nicht aufgebracht werden kann. Also habe die Gemeindeinitiative es selbst in die Hand genommen, den fehlenden Betrag zu organisieren. Von Juni 2007 bis zum November dieses Jahres seien bei einem Dorffest, Choreinsätzen und Privatspenden bereits 4900 Euro gesammelt und dem Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte überwiesen worden. Ein Ingenieurbüro aus dem sachsen-anhaltinischen Nienburg habe den Bauplatz kostenlos vermessen. Jetzt bittet die Gemeindeinitiative um weitere Spenden.
Am Mecklenburgische Kleinseenplatte Mirow bei der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Konto-Nr.: 30003815, BLZ: xxx, Verwendungszweck: Spende Drosedower Brücke.




