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Erster Spatenstich für neues Johanniterzentrum
Den symbolischen ersten Spatenstich nahm im Beisein vieler Gäste gestern Hans-Peter von Kirchbach, Präsident der JUH, vor. Er riss mit einem Bagger eine Wand des maroden Nebengebäudes der ehemaligen Sozialstation ein, das weichen muss. Die Sozialstation selbst, die seit etlichen Jahren leersteht, wird umfangreich saniert.
Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen am 6. Januar, am 30. Oktober soll das neue Johanniterzentrum fertig sein. Im Hauptgebäude entstehen elf Wohneinheiten für betreutes Wohnen, im neu entstehenden Nebengebäude sind es fünf. Beide Häuser werden durch einen Wintergarten verbunden. In das Hauptgebäude zieht die JUH-Sozialstation ein.
Zu den Gästen zählte Eva-Maria Richter, die eine besondere Beziehung zur Sozialstation, in der vor der Wende das Landambulatorium untergebracht war, hat. Die Laborantin arbeitet in dem Haus von 1957 bis 1996. Sie wohnt gleich in der Nähe – und es tat ihr sehr weh, das ehemalige Ambulatorium verfallen sehen zu müssen. Darum freute sie sich gestern sehr, dass jetzt die Rettung des Gebäudes beginnt. Ebenso wie Bürgermeister Norbert Pape (CDU), der vor allem von der Verbesserung des Stadtbildes angetan ist.
Quelle: Nordkurier vom 13.12.2008




