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Freuden-Botschaft für die Roggentiner Kita


Roggentin. Vorweihnachtlicher Besuch hatte sich gestern in der Kita „Am Koppelberg“ in Roggentin angesagt.

Gekommen waren Bürgermeister Henry Tesch (CDU) und sein Stellvertreter Thomas Müller – natürlich nicht mit leeren Händen. Henry Tesch brachte von seiner Ministerfunktion her zwei von der sonderpädagogischen Berufsschule Schwerin angefertigte Vogelnisthäuschen mit, die er – so wie auch bei anderen Einrichtungen im Land – der Kindertagesstätte überreichte. Dass auch noch Vogelfutter „mitgeliefert“ wurde, war der Tatsache geschuldet, dass das Gemeindeoberhaupt die Nisthäuschen mit Vogelfutterhäuschen verwechselt hatte. So gab es Grund zum Schmunzeln bei der Übergabe. Dennoch wird auch das Vogelfutter sícherlich Verwendung finden. Überdies ging es darum, dem Verein „Am Koppelberg“ e.V. eine gute Nachricht zu überbringen.
Die Gemeinde hat beschlossen, 2009 in das Gebäudedach zu investieren und die alten Wellasbestplatten gegen eine neue Eindeckung auszutauschen, Teile des Dachstuhls zu erneuern und vor allem auch eine Dämmung anzubringen. „Wir reden hier über einen Kostenfaktor von rund 100 000 Euro, die über Förderung kofinanziert werden sollen“, sagte Tesch. Der Entschluss in der Gemeinde sei einstimmig gefallen – was die Bedeutung der Einrichtung widerspiegelt. Die 30 Betreuungsplätze sind derzeit alle ausgelastet. „Die Kinder kommen aus allen Ortsteilen der Gemeinde, zwei zudem aus Userin und zwei aus dem Mürítzkreis“, berichtet Leiterin Silvia Zachert. Seit diesem Jahr schon gibt es einen Hort. Und ab nächstem Jahr ist die Anzahl der Betreuungsplätze sogar auf 35 aufgestockt. Neben Silvia Zachert, die übrigens im Jahr 2000 – damals noch von vielen belächelt – die Initiative ergriffen hat und das Projekt Kita überhaupt auf den Weg brachte, kümmern sich die Erzieherinnen Marlies Hirschmann sowie
Ulrike Schultz um das Wohlbefinden der Sprösslinge. „Wir haben mal mit 12 Kindern angefangen. Dann ging es stetig voran“, denkt Silvia Zachert zurück. Das Gebäude war schon zu DDR-Zeiten Kindergarten und stammt aus den 60er-Jahren. Der Krippen-Anbau wurde 1987 eröffnet. 1996 schloss die Einrichtung – bis sie durch die Elterninitiative im Oktober 2001 wiederbelebt wurde.
 
Quelle: Nordkurier vom 23.12.2008




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