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Mit Waldaktien-Aktion 7000 Bäume auf Wiese gepflanzt


Mirow. Das war neu im zu Ende gehenden Jahr im Bereich des Forstamtes Mirow: Im Rahmen der Aufforstaktion „Waldaktie“ kamen am 11. Oktober auf der Zirtower Wiese 2000 Robinien und 5000 Roterlen in die Erde.

Waldaktien im Wert von je zehn Euro können Einheimische und Urlauber kaufen – dafür werden Bäume gepflanzt, die frei gewordenes Kohlendioxid binden. „Das Forstamt Mirow beteiligt sich gern an dieser Aktion des Landes. Der Mirower Klimawald, so nennen wir die aufgeforstete Fläche, soll auf 2,8 Hektar wachsen“, sagt die Forstamtsleiterin Angela Wilke. Insgesamt bezeichnet sie 2008 als erfolgreiches Jahr für das Forstamt, bis auf die Holzerlöse seien alle Planzahlen erreicht. Die Holzerlöse liegen etwas tiefer als erhofft, weil die Preise fielen.
Wiederaufforstung erfolgte in diesem Jahr auf einer Fläche von rund 20 Hektar. Mit dabei vertreten ist die Kiefer, die Angela Wilke aufgrund der überwiegend leichten Böden als „Brotbaum“ des Forstamtes bezeichnet. Im kommenden Jahr soll die Wiederaufforstung auf etwa 40 Hektar erfolgen. Der Holzeinschlag lag 2008 bei 43 000 Festmetern. „Das ist ein nachhaltiges Ergebnis – es wächst mehr Holz nach als geschlagen wird“, erklärt die Forstamtsleiterin. Der Einschlag für das kommende Jahr ist etwa in der gleichen Größenordnung geplant.
Das Forstamt ist in der Region das Leitforstamt für Waldbrandschutz. Die Überwachung erfolgt per Computer über ein gut ausgebautes System kamerabestückte Feuerwachtürme. In diesem Jahr gab es keine größeren Brände zu beklagen. Das sei nicht nur der Überwachung, sondern auch dem umsichtigen Verhalten der Einheimischen und Urlauber zu verdanken, unterstreicht Angela Wilke, die ebenfalls hervorhebt, dass die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Waldbrandschutz des Landkreises gut funktioniert.
Als eine wichtige Aufgabe sieht das Forstamt die Nachwuchsarbeit. So bestehen schon seit Jahren partnerschaftliche Beziehungen zur Kita „Seepferdchen“ in Mirow, der Austausch erfolgt regelmäßig. Außerdem gab es im September Waldführungen für rund 100 Kinder, die in der Mirower Jugendherberge übernachteten. An der mittlerweile auch schon traditionellen Waldolympiade des Forstamtes beteiligten sich Grundschüler aus Mirow und aus Wesenberg.

 

Quelle: Nordkurier vom 30.12.2008
 




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