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Baden bei eisigen zwei Grad


Mirow. „Das ist fast schon wie eine Sucht“, sagten gestern Eva Tölk und Sybille Loch übereinstimmend über das Eisbaden, als sie sich nach dem Neujahrsschwimmen im Mirower Strandbad abrubbelten.

Sie gehörten zu den insgesamt sieben Mutigen, die unter dem Beifall hunderter Zuschauer in die Fluten stiegen. Eva Tölk und Sybille Loch gehen jeden Tag baden, weil es ihnen so gut tut, wie sie sagen. Für das Schwimmen, das immer der Mirower Wasserskiclub veranstaltet, wurde vorher eine Bahn in das fünf Zentimeter dicke Eis geschlagen. Die Wassertemperatur betrug zwei Grad. Gestern fanden sich bei ruhigem Winterwetter ungewöhnlich viele Zuschauer am Mirower See ein. Abgesichert wurde die Veranstaltung durch die DRK-Wasserwacht. 1982 fand das erste Mirower Neujahrsschwimmen statt, das sich mittlerweile zur Tradition entwickelte. Helmut Zander, der schon beim ersten Mal dabei war, stieg auch gestern wieder in die Fluten. Derweil wärmten sich die Zuschauer von innen mit Erbseneintopf und Glühwein auf.

 

Quelle: Nordkurier vom 02.01.2009
 




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