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Entgelt mit Kita Seepferdchen vereinbart


Mirow. Vier- und fünfjährige Knirpse der Mirower Kita „Seepferdchen“ tobten gestern ausgelassen in der Sportstunde durch die Halle, die Erzieherin Simone Männel gab mit dem Tambourin den Takt an.

Die Grippewelle hat die Kita bisher weitgehend verschont, berichtete Dürth Lindner, die amtierende Leiterin der Einrichtung, in der zurzeit 93 Kinder betreut werden – 60 in Kindergarten und Krippe sowie 33 im Hort. Am Abend vorher war Dürth Lindner Gast in der Mirower Stadtvertretersitzung, weil es dort um die Entgeltvereinbarung auch für die Kita „Seepferdchen“ ging. Diese Vereinbarung, die jährlich zwischen dem Landkreis und den Kita-Trägern abgeschlossen wird, ist eine wichtige Voraussetzung für den Betrieb der Kindereinrichtungen. Die Stadtvertreter stimmten beiden Vereinbarungen sowohl für die Kita „Seepferdchen“ als auch die Kita „Am Weinberg“ zu. „Das ist das Signal dafür, dass die Stadt ein Drittel der vorher genau berechneten Kosten übernimmt, also ihren Pflichtteil.
Jeweils auch zu einem Drittel beteiligt sind die Eltern und der Landkreis“, erläuterte die Verwaltungschefin Karola Kahl. In Mirow sei die Zustimmung aber eigentlich eher formal, da die Stadt wegen fehlender Mittel ihren Anteil nicht zu Gunsten eines kleineren Beitrags der Eltern erhöhen kann – diese Möglichkeit besteht aber prinzipiell, ergänzte Karola Kahl.
Zur aktuelle demographischen Entwicklung in der Stadt und im Amtsbereich berichtete Karola Kahl, dass im Amtsbereich im vergangenen Jahr 53 Geburten und 102 Sterbefälle gezählt wurden. 376 Wegzügen standen 328 Zuzüge gegenüber. Allein diese Zahlen würden aussagen, dass die Entwicklung der Einwohnerzahl weiter negativ verlaufe. Nachdem die Einwohnerzahl im Amtsbereich früher über 9000 betrug, lag sie 2008 bei nur noch 8665. Eine positive Tendenz sei aber, dass die Kindereinrichtungen in der Stadt zurzeit sehr gut besucht sind, erklärte Karola Kahl.
In seinem Bericht sprach Bürgermeister Norbert Pape ein Problem im Ortsteil Granzow an, auf das ihn ein Einwohner gerade aufmerksam gemacht hatte. Danach fahren in letzter Zeit viele Holztransporter durch das Dorf, womit eine Lärmbelästigung verbunden ist. Jetzt sollen Schilder aufgestellt werden, die die Tonnage auf den betroffenen Straßen auf eine Last von 7,5 Tonnen begrenzen. „Das Einhalten dieser Begrenzung muss dann auch kontrolliert werden durch die Polizei, die für den rollenden Verkehr zuständig ist“, unterstrich der Bürgermeister.
Weiterhin berichtete Norbert Pape den Stadtvertretern, dass der Mirower Feuerwehrmusikzug seit einigen Tagen ein eingetragener Verein und somit aus der Feuerwehr herausgelöst ist.
 
Quelle: Nordkurier vom 29.01.2009




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