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Broschüre mit 53 Gotteshäusern der Region


Mecklenburg- Strelitz. Von den Rundkirchen in Hohenzieritz, Dolgen und Gramelow über die Neustrelitzer Schlosskirche mit den zwölf Türmen bis zur Fachwerkkirche in Dabelow – die Strelitzer Region hat wunderschöne Kirchen zu bieten.

53 von ihnen stellt eine Broschüre vor, die der Kirchenkreis Stargard mit dem Landkreis Mecklenburg-Strelitz herausgegeben hat. 10 000 Exemplare der Edition werden in Kirchen, Hotels und Tourist-Informationen ausliegen.
Unter den 204 Kirchen des Kirchenkreises wurde so ausgewählt, dass jede der 32 Kirchgemeinden mit einem Gotteshaus vertreten ist, erläuterte Christian Rudolph, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit beim Kirchenkreis Stargard, bei der Präsentation. Welche Kirche das sein sollte, konnten die Gemeinden entscheiden. Dabei sollten sie nach den Kriterien der Architektur, touristischer Lage oder besonderer Nutzung vorgehen. So sind auch das Latücht und die Konzertkirche in Neubrandenburg mit in die Sammlung aufgenommen worden, obwohl sie nicht mehr als Kirchen genutzt werden.
Irmhild und Georg Löhlein von der Agentur Löhlein & Löhlein haben die Broschüre erstellt und dabei viel Geduld investiert. „Wir haben jede Kirche im Schnitt drei Mal angefahren“, erzählte Georg Löhlein. Für das Titelfoto, auf dem sich die Kirche von Voigtsdorf findet, sei er „in aller Herrgottsfrühe“ aufgestanden, damit auf dem Wasser eine Spiegelung zu sehen sei. Mit Fotos im Inneren der Kirchen sei es manchmal schwierig gewesen, denn viele der Gotteshäuser sind geschlossen.
Das ist ein Problem, vor dem auch die Touristen stehen werden, und das Christian Rudolph gern beheben möchte. Ob eine Kirche geöffnet ist, entscheiden die Kirchgemeinderäte, erklärte er. Um die Öffnung gebe es seit etwa zwei Jahren Diskussionen. Angst spiele dabei eine große Rolle, meinte Rudolph. Dabei gebe es gute Erfahrungen mit offenen Kirchen, auch wenn keine Aufsicht vorhanden sei. Und in Fällen von Vandalismus sei es sogar oft so gewesen, dass die Täter sich gewaltsam Zutritt verschafft hätten, so dass eine geschlossene Tür nicht unbedingt vor Schaden schützt. In einem Brief will der Kirchenkreis jetzt die Gemeinden bitten, zumindest die in der Broschüre vorgestellten Häuser zu öffnen, kündigte Rudolph an. 

 

Quelle: Nordkurier vom 02.02.2009




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