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Wustrower Haushalt 2009 ist wieder ausgeglichen
„Als Bürgermeister trete ich zur Wahl im Juni nicht mehr an, mittlerweile bin ich 70 – da sollen die Jüngeren ran. Und wir haben auch schon einen guten Kandidaten im Auge“, berichtet er im Nordkurier-Gespräch. Als Abgeordneter will Eberhard Zimmermann aber wieder kandidieren, gern ist er bereit, erneut Verantwortung zu übernehmen und seine Erfahrungen weiter zu geben.
In den Jahren von 2005 bis 2008 hatte die Gemeinde eine Auskehr von 436 341 Euro an Land und Bund zurückzuerstatten für Feriengrundstücke, die nach der Wende den Nutzern überlassen wurden. Wenn die Gemeinde dieses Geld zur Verfügung gehabt hätte, wäre es möglich gewesen, eine Million Euro zu investieren, überlegt der Bürgermeister. Wie dem auch sei – jetzt im Wahljahr ist er sehr froh, dass wieder ein ausgeglichener Haushalt aufgestellt werden kann.
So können wieder Investitionen geplant werden – wie zum Beispiel der Neubau der Brücke über die Drosedower Bek sowie Straßenbauarbeiten in Drosedow und Neu Canow. „Und dann halte ich es für sehr wichtig, dass wir die Arbeit und Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen. Viele Kameraden arbeiten außerhalb, so ist es über die Woche schwierig, die Einsatzbereitschaft herzustellen. Die Unterstützung der Feuerwehr muss Anliegen aller Gemeindevertreter sein“, betont Eberhard Zimmermann.
Mit Blick zurück auf die vergangenen zehn Jahre unterstreicht er, dass es ihm immer sehr wichtig war, dass alle Ortsteile der Gemeinde in den Genuss von Investitionen kamen. So zum Beispiel Canow, das er als Tor zu Mecklenburg auf dem Wasserweg bezeichnet. Dort war es ihm ein bedeutendes Anliegen, dass das ehemalige Kinderferienlager einer Berliner Einrichtung – ein Schandfleck – abgerissen wurde, was 2003 gelang. In Wustrow wurden zum Beispiel Heimatstube und Sakowski-Lesestube in die neue Schule integriert, wodurch der Ort eine besondere Attraktion hat. Alle Freileitungen kamen unter die Erde ebenso wie die Erdgasrohre. Drosedow erhielt eine neue Abwasserentsorgung und neue Lichtmasten, zählt der Bürgermeister weiter auf.
Quelle: Nordkurier vom 03.02.2009




