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Rathaus soll doch nicht weichen


Wesenberg. Wenn es nach dem Willen des Wesenberger Bauausschusses geht, wird das Rathaus doch nicht abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, so wie es die Stadtvertreter im Juni vergangenen Jahres beschlossen hatten.

Es liegt jetzt ein reduziertes Nutzungskonzept für das Haus vor, das Sanierungskosten von 600 000 bis 700 000 Euro veranschlagt, berichtet Thomas Reggentin, Leiter des Fachdienstes Bauen, Sicherheit und Ordnung im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte. Die abgespeckte Variante umfasst nur noch das Hauptgebäude, die Nebengebäude sollen weg – auch das, in dem jetzt noch die Stadtvertreter tagen. „Das Haupthaus wird so umgebaut, dass dort ein Tagungsraum entsteht“, erläutert Thomas Reggentin.
Das Rathaus hat nach der Sanierung – so die Stadtvertreter dem Konzept am 26. Februar zustimmen – zwei Funktionen. Die politische Funktion umfasst das Bürgerbüro, das Bürgermeisterbüro und den Arbeitsort der Stadtvertreter, erläutert Bürgermeister Helmut Hamp (BfW). Im Rahmen der sozialen Funktion ist die Seniorenbetreuung vorgesehen.
Wenn das Sanierungsprojekt Zustimmung erhält, beginnen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr, erklärt Helmut Hamp. Bei der 2008 beschlossenen Abrissvariante war man von Neubaukosten von 680 000 Euro ausgegangen, die Sanierung des kompletten Gebäudekomplexes war mit 1,1 Millionen Euro veranschlagt.

 

Quelle: Nordkurier vom 07.02.2009
 




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