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Traditioneller Verein will sich verjüngen
Vor kurzem wurde er während der Jahreshauptversammlung wiedergewählt. Bei dieser Versammlung verjüngte sich der Vorstand durch den Werbefachmann Frank Bilka und den Computerspezialisten Axel Hirsch. „Auch durch ihre Fähigkeiten wollen wir den Verein moderner machen, ihn mehr in das Bewusstsein der Wesenberger bringen. Wenngleich natürlich die Tradition nach wie vor die Grundlage unserer Arbeit ist. Wir wollen aber nicht stehenbleiben“, betont Alexander Borchard. Man könne allerdings auch die Arbeit eines Vereins nur noch über das Internet richtig greifbar machen. Das sei auch wichtig, um Nachwuchs zu gewinnen. Das Internet soll auch Forum sein. In ihm werden ebenfalls die mittlerweile 757-jährige Geschichte Wesenbergs sowie die Burgfeste der vergangenen zehn Jahre dargestellt.
Die Gestaltung des alljährlichen Burgfestes bleibt die bedeutendste Aufgabe des Vereins, betont Alexander Borchard. In diesem Jahr ist das 200. Jubiläum der Apotheke das wichtigste Thema. Darum wird sich auch das Schauspiel ranken, das in bewährter Weise wieder Bürgermeister Helmut Hamp schreiben wird, als Autor heißt er allerdings Schreiberling Federkiel. Alexander Borchard macht aber darauf aufmerksam, dass es weitere Veranstaltungen gibt, die auf die Aktivitäten des Burgvereins zurückgehen. So geben die Wesenbarger Burgsängers, eine Gruppierung des Burgvereins, am 27. Februar ein Chorkonzert mit dem Titel „Von den Kiefernwäldern zum Ostseestrand“. Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Werlestube. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Im Sommer wird es wieder Konzerte beispielsweise mit dem Duo Alive im Biergarten an der Woblitz geben. In der Saison soll die Burg mit Konzerten belebt werden.
Als etwas gutes und zukunftsweisendes sieht Alexander Borchard die Gründung der „Mecklenburgischen Kleinseenplatte Touristik GmbH“ und die Einstellung der Geschäftsführerin Claudia Leppin, die sich dem Verein vorstellte. Sie strahle so viel Energie aus, in der Zusammenarbeit mit ihr werden sich sicher viele Synergieeffekte ergeben, die auch die Arbeit des Burgvereins beflügeln werden, ist der Vereinsvorsitzende überzeugt. Für die Zusammenarbeit sei es auch günstig, dass „sie auf unsere Burg ziehen wird“, sagt Alexander Borchard.
Als Vereinsvorsitzender arbeitet Alexander Borchard bereits seit zehn Jahren. Und das, obwohl im Familotel „Borchard’s Rookhus“ – die Familie ist der Eigentümer – immer viel zu tun ist. „Es ist für mich wichtig, den Kontakt in die Stadt zu behalten, es ist ebenfalls wichtig für mich, auch ’mal rauszukommen. Und als Unternehmer sehe ich mich in der Verantwortung“, erklärt er.
Aus dem Vorstand verabschiedet wurden während der Jahreshauptversammlung Ramona Schröder und Horst Rißmann. Beiden wurde für ihre viele Jahre währende Arbeit gedankt, sie ziehen sich aus Altersgründen aus dem Vorstand zurück, bleiben aber im Verein aktiv.
Quelle: Nordkurier vom 09.02.2009




